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er ihn unter die Edelleute ſeines Hauſes auf. Lapierre, welcher Bedienter geblieben war, faßte
einen tiefen Groll gegen den jungen Menſchen,
der früher ſein Sklave geweſen war und jetzt ſo hoch über ihm ſtand.
Während der Zeit, als der Gouvernenr der Bretagne ſich in Rennes aufhielt, ſtellte ſich La⸗ pierre bei Herrn von Vaunoy vor nnd bat ihn um geheimes Gehör. Dieſe Conferenz dauerte
lange, und Vaunoy wechſelte mehr als einmal
die Farbe bei den Worten des geweſenen Seil⸗ tänzers. Ehe ihn Lapierre verließ, empfing er
eine geſpickte Börſe und wenige Tage ſpäter nahm Vaunoy ihn in ſeine Dienſte. Von dieſer Zeit
an begann der neue Beſitzer von la Tremlays dem Pagen Didier Zutritt in ſeinem Hauſe zu geſtatten und ihm alle Aufmerkſamkeiten zu er⸗ weiſen, was bei Herrn Antinous Bechameil, Marquis von Nointel, Anfälle wüthender Eifer⸗ ſucht weckte, und wenige Wochen ſpäter wurde Didier des Nachts in den Straßen von Rennes hinterliſtig überfallen.
Mitternacht war bereits vorüber. Hervé von
Vaunoy ging mit allen Zeichen einer heftigen Aufregung im Zimmer auf und ab, während ſeine beiden Diener bequem neben dem Kamin Platz genommen hatten. Lapierre ſchaukelte ſich
auf einem Fuße ſeines Stuhles mit einer Ge⸗ ſchicklichkeit, welche ſein ehemaliges Handwerk


