Teil eines Werkes 
1. Bd. (1846)
Entstehung
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tete ſich empor und ſein Auge blitzte von einem wilden Feuer.

Keinen Krieg! ſagte er;einen Zweikampf! Ein einziger Schlag, ein einziger Tod!

Und indem er ſeinem Pferde die Sporen in die Seiten drückte, entwarf er einen jener Pläne, deren übermäßige Kühnheit die Verſtändigen zum Lächeln zwingt und die der glückliche Erfolg kaum zu rechtfertigen vermag; einen verwegenen, ritter⸗ lichen, aber unmöglichen und unſinnigen Plan, wozu die Idee nur in dem Kopfe eines Land⸗ edelmannes entſtehen kann, welcher die Welt nicht kennt, und an die Proſa der Gegenwart den poetiſchen Maßſtab der Vergangenheit legt.

Man darf ſich jedoch nicht täuſchen und Nikolas Treml für wahnſinnig erklären, weil ſein Unternehmen die Grenzen der Möglichkeit über⸗ ſchritt. Er wußte es und ſein Enthuſiasmus verbarg ihm nicht die Tiefe des Abgrundes. Aber er war einer jener Männer mit eiſernen Köpfen, welche den Abgrund offen ſehen, und ſich nicht die Mühe nehmen, ſtehen zu bleiben.

Ein einziger Umſtand hätte ihn unſchlüſſig machen können. Die Familie la Tremlays hatte nur noch einen directen Erben, Georg Treml, Enkel des alten Edelmannes. Was ſollte aus dieſem fünfjährigen Kinde werden, wenn es ſeinen Großvater und natürlichen Beſchützer verlor?