Teil eines Werkes 
1. Bd. (1846)
Entstehung
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Ich ſage mich von Euch los und verleugne Euch⸗ Ihr habt die Bretagne zu Grabe getragen; ich werde das Grab der Bretagne mit Blut begießen. Wenn die Zeit zum Kämpfen vorüber iſt, iſt es zuweilen noch Zeit, ſich zu rächen!

Tremlays ſchwang ſich auf ſein gutes Pferd und ritt nach ſeiner Beſitzung zurück.

Diejenigen, welche ihm begegneten, konnten die Rachegedanken, die ſich in ſeinem Kopfe drängten, nicht errathen. Eben ſo ſtark von Character als von Körper wußte er ſeinen Zorn in ſich zu verſchließen. Seine Stirn blieb ruhig, ſein Blick ſchweifte gleichgültig über die flache Gegend der Umgebung von Rennes hin.

Als er in den Wald kam, ſank die Sonne am Horizonte hinab. Treml betrachtete mehr als einmal die natürlichen und uneinnehmbaren Verſchanzungen, welche der jungfräuliche Boden auf jedem Schritte darbot; er zählte unwillkür⸗ lich die kräftigen und tapferen Männer, die ihn aus der Ferne mit ehrerbietiger Freundlichkeit grüßten.

Mit dieſen Soldaten und mit dieſen Schlupf⸗

winkeln könnte der Krieg fürchterlich werden, ſagte er vor ſich hin.

Er hielt ſein Pferd an und verſank in Nach⸗ denken. Aber bald zog ein quälender Gedanke ſeine grauen Augenbrauen zuſammen. Er rich⸗