Teil eines Werkes 
1. Bd. (1846)
Entstehung
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proteſtirte fortdauernd und donnerte, die Hand auf das Gefäß ſeines Degens gelegt, in drohen⸗ den Reden gegen den Repräſentanten der Krone.

Eines Tages fingen die Herren vom Adel, während er ſprach, an zu lachen, und mehrere Stimmen murmelten:

Herr von la Tremlays ſcheint den Kopf verloren zu haben.

Er hielt plötzlich inne; eine Leichenbläſſe ſtieg ihm bis zur Stirn und ſein Auge ſchleuderte drohende Blitze. Er bedeckte ſich und ging lang⸗ ſam bis zur Thür. Auf der Schwelle kreuzte er die Arme und warf einen langen, herausfordern⸗ den Blick nach der Bank des Adels.

Ich danke Gott, ſprach er mit langſamer, feſter Stimme, welche bis an das äußerſte Ende des Saales drang,daß ich nichts als den Kopf verloren habe, während die Herren Pairs das Herz verloren haben.

Auf dieſe ſchwere Beleidigung ſprangen alle die ſtolzen Edelleute von ihren Sitzen empor, und zwanzig Schwerter waren in einem Augen⸗ blicke gezogen. Nikolas Treml rührte ſich nicht:

Steckt Eure Degen ein, ſagte er;auch ich bin beleidigt worden, und dennoch ziehe ich

mich zurück. Bretagniſches Blut iſt es nicht,

was mein Zorn verlangt. Lebt wohl, ihr Herren; ich bitte Gott, daß Eure Kinder ihre Eltern ver⸗

geſſen, und ſich nur ihrer Vorfahren erinnern.