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ſie lieb, nein, ſeh' man doch, wie hat der ſie lieb!... Marſch, Palot! umarm' ihn auch recht derb, den
Mignonne wiſchte ſich, ſo viel ſie konnte, die hüb⸗ ſchen Augen ab.
Romeo's Herz fühlte viel Freude, aber auch viel Schmerz, denn Sancta war jetzt zu reich für ihn....
Als der Blick des jungen Mädchens feucht und lächelnd dem ſeinen begegnete, ſchlug er unwillkürlich die Augen nieder.... und während Nazaire und Mig⸗ nonne ins Zimmer hineintraten, blieb er allein hinter der Thüre.
Durandin näherte ſich Herrn Williams und reichte ihm die Hand.
„Sie werden ſich leicht vorſtellen können, mein lieber Herr,“ ſagte er leiſe zu ihm,„daß ich ganz wohl wußte, wie das Alles endigen würde... ich war in das Ge⸗ heimniß eingeweiht.... ich hoffe, ferner der Sachwalter der Familie zu bleiben.“
Traurig in Mitte all ſeiner Freude, ſuchte Gaſton überall nach Carmen; allein Carmen war verſchwunden.
Der Herzog von Compans blieb unbeweglich, mit geſenktem Haupte und in gebeugter Haltung an ſeinem Platze, als hätte ihn der Schlag getroffen.
Schwankend erhob er ſich endlich und ſchritt der Thüre zu.
Er kannte den Inhalt der Brieftaſche zu wohl, um den wiedergefundenen Maillepré gegenüber noch einen Schatten von Hoffnung hegen zu wollen.
Niemand dachte daran, ihn zurückzuhalten.
Auf der Schwelle angekommen, wandte er ſich um, um zu ſprechen, allein die Stimme verſagte ihm und er entfloh.— 3
„Da hat Du Chesnel eine Sehne weniger an ſei⸗ nem Bogen,“ dachte Durandin.„Wenn er wuüßte, daß er hundertfünfzigtauſend Livres Einkünfte im Fiafer von ſich geſchickt hat!“
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