Teil eines Werkes 
7.-11. Bdchn (1846)
Entstehung
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Gaſton hatte die Augen niedergeſchlagen, ſein Herz bochte heftig. Eine Thräne hing an ſeiner Wimper⸗

In dieſem Augenblick hoͤrte man in jenem Theil des Zimmers, wohin man den Lehnſtuhl der Frau Herzogin gerollt, ein leiſes Geräuſch.

Sancta und Charlotte ſchauten ſich an.

Die Frau Herzogin ſaß immer ſteif und aufrecht am nämlichen Platze; keine Veränderung hatte an ihrer Perſon ſtattgefunden. Sancta und Charlotte glaubten nur um ihren Hals Etwas wie ein rothes Halsband zu bemerken, das von dem Weiß ihrer Kleidung abſtachtee

Sie hatten nicht Zeit, dieſem Umſtande ihre Auf⸗ merkſamkeit zu ſchenken, weil ſich in dieſem Augenblick Herrn Williams Stimme bewegt erhob:

Dank ſei Dir, Weib, ſagte er,von Grund meines Herzens verzeihe ich Dir und begnadige Dich!

Dann fügte er hinzu, indem er ſein gewöhnliches Phlegma abſtreifte und die Hände mit Jubruuſt faltete:

Kinder, danken wir Gott!... Der Zweck meines Lebens iſt erfüllt und meine Fehler gut gemacht... Ga⸗ ſton, Sie befinden ſich hier in Ihrem Hotel und können den Namen Ihrer Ahnen tragen.

Auf dieſe mit ſtarker Stimme ausgeſprochenen Worte antwortete ein langer Freudenſchrei im anſtoßenden Zimmer.

Romeo und Nazaire wegſtoßend, die den Vorgang erriethen und in die Hände klaiſchten, ſtürzte ein Mann ins Zimmer und vor Gaſtons Pien nieder.

Im Vertrauen geſagt, Pane uch der gute Nazaire eine Thräne im Auge.

Das iſt mir ein Alter, wie ich ſie gern habe! murmelte er, Jean⸗Marie betrachtend;wie hat der