Teil eines Werkes 
7.-11. Bdchn (1846)
Entstehung
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Dieſes Memorial enthält nur unbeſtimmie Anführungen, hinter welchen nicht ein Schatten von Beweis iſt. Die auf's Gerathewohl hingeworfene Beſchuldigung eines Mordes iſt das beſte Anzeichen des Mangels an Mit⸗ teln, in welchem unſere Gegner ſich befinden... Ueber⸗ dieß befindet ſich der Ermordete ganz wohl, wie mich dünkt.... Was den angeblichen Johann von Maille⸗ pré betrifft, der jetzt beinahe hundert Jahre alt wäre, ſo iſt, wie mein Kollege geſagt hat, wenig daran ge⸗ legen, ob man ihn uns zeige oder verberge.... Das Weſentliche, das ſind die Thatſachen, das Weſentliche ſind die Beweiſe.... Wo ſind Ihre Beweiſe??

Bevor noch Durandin antworten konnte, ergriff der Herzog das Wort, indem er ſich an Herrn Williams wandte:

Mein Herr, ſagte er im Tone einer ruhigen und trefflich erheuchelten Würde,ich beſitze ein unermeß⸗ liches Vermögen, das mir von der Seitenlinie herzu⸗ gefallen iſt... ich werde alt und habe keine Kinder... Es mag ſein, daß ich ehemals Leute, die meinen Fa⸗ miliennamen trugen und die ich für Betrüger hielt, ſtrengrechtlich behandelte... Ich habe es ſeither bereut und mit allzu großer Gefälligkeit einen vermeintlichen Maillepré anerkannt, der mich durch gewandte Lügen zu täuſchen wußte..

Der Herzog hielt inne und ſchaute Durandin mit ſtrenger Miene an.

Ich ſpreche von Ihrem Clienten, mein Herr, ſagte er.

Geduld, brummte Durandin;mein Client wird Ihnen ſchon antworten können!

Ungeachtet des Verdruſſes, welcher ein erſter Irr⸗ thum mir verurſacht, fuhr der Herzog fort,ſchreit mir eine innere Stim me, eine Stimme der Gerechtigkeit zu, dieſe Waiſen, welche das Vermögen ihres Vaters verlangen, nicht zurückzuſtoßen.. Ich will mich lieber ein zweitesmal täuſchen, als Leute, die vielleicht wirk⸗

liche Maillepré ſind, im Unglücke laſſen... Ich will