Teil eines Werkes 
7.-11. Bdchn (1846)
Entstehung
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Gaſton dankte ihm mit einem Blicke und fügte hinzu: Es iſt zwiſchen dieſem Manne und uns keine Ver⸗ ſtändigung möglich!

Erlauben Sie! entgegnete Durandin, ſich gegen

Gaſton und Herrn Williams verneigend,ich muß Ihnen bemerklich machen, daß ich nicht den Auftrag habe, für Sie zu ſprechen, meine Herren... ich vertrete hier nur meinen Clienten, den Herrn Marquis von Maillepré... und ich erwarte des Herrn Herzogs Antwort.

Dieſer ſchaute ſeinen Geſchäftsmann an, welcher

ein kaltes und zerſtreutes Weſen zeigte. Seine vollkom⸗

mene Kenutniß deſſen, was zur fraglichen Unterſuchung gehörte, ließ ihn zwar bei Allem dieſem ſeine Gegner im Nachtheil ſehen. Allein andererſeits war er von Drohungen umgarnt.

Wenn auch dieſe Beſchwerden vor ein Tribunal gebracht würden, ſo konnte er Sieger bleiben, allein er fühlte, daß er ſelbſt in ſeinem Siege gebrand⸗ markt wäre.

Es lagen zu gewichtige Anklagen gegen ihn vor, und dieſe würden halb und halb bewieſen werden.

Für die Gerichte wäre es nicht genug, für die Welt wäre es zu viel.

Er zanderte. Es war für ihn ein Augenblick der Muthloſigkeit und des Schreckens.

Die Beſchuldigung des Mordes, die ihm in's Ge⸗ ſicht geworfen werden ſollte, erfüllte ihn mit Entſetzen.

Was halten Sie davon, mein Herr? ſagte er zu ſeinem Nathe.

Dieſer war ein Mann in den Fünzigen, mit einem magern, runzligen und zuſammengeſchrumpften Geſichte.

Bei der Anfrage des Herzogs ſetzte er ſeine Brille zurecht und durchlief ſeine Notizen.

Die angeblichen Maillepré'ſchen Erben, ſagte er,verzichten auf einen Vergleich und ſie thun wohl daran. Was den Herrn Marquis betrifft, ſo verlangt der im Gegentheil einen ſolchen, und er hat Unrecht...