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Blieb zwiſchen dieſen beiden Geſichtern noch eine geheimnißvolle Aehnlichkeit, oder ſah der große Häupt⸗ ling ſie durch das lügneriſche Prisma ſeiner Tollheit!...
Eine unbeſchreibliche Bewegung trat auf ſeine Züge.
Durandin und der Geſchäftsmann des Herzogs ver⸗ ließen zuerſt das Fenſter. Ihr Beiſpiel wurde durch den übrigen Theil der Verſammlung befolgt, die ihren Platz um den Tiſch wieder einzunehmen kam.
Selbſt Herr Williams ſetzte ſich wieder zu Duran⸗ din hin, nachdem er den Befehl gegeben, alle Ausgänge des Hauſes ſorgfältig zu bewachen.
Oguah hatte ſich bei der Bewegung, welche die Anweſenden gemacht, um wieder zu ihren Sitzen zu ge⸗ langen, mit dem Bauch auf den Teppich geworfen. Sein Auge ruhte fragend und mit wilder Scheu auf Jedem von ihnen.
Niemand hatte ihn bemerkt. Als Jedermann wieder Platz genommen, ſchlüpfte er geräuſchlos hinter die gezogenen Vorhänge und verſchwand in der Fenſter⸗ vertiefung.
Einen Augenblick nachher hätte man ſein rothes Antlitz gerade über dem Lehnſtuhl der alten Dame erſcheinen und von der ſeidenen Draperie eingefaßt ſehen können...
„Ich habe nur Weniges noch beizufügen,“ hob Durandin wieder an,„und um es offen zu geſtehen, iſt mir an der Gegenwart dieſes Greiſes, ſei er nun oder ſei er nicht der Herzog Johann von Maillepré, der Groß⸗ vater des Herrn Marquis, wenig gelegen. Die Haupt⸗ ſache iſt, daß ich morgen Vormittag bei der Kanzlei des königlichen Gerichtshofes dieſes Memorial niederlegen und die nöthigen Schritte thun werde, um die Friſt zu unterbrechen... wenn wenigſtens der Herr Herzog von Compans nicht für gut findet, einen Vergleich zu treffen, in welchem Falle ich ſeine Vorſchläge erwarte.“
„Ich, ich werde mich in keinen Vergleich einlaſſen,“ ſagte Herr Williams.* 3


