Teil eines Werkes 
7.-11. Bdchn (1846)
Entstehung
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Rechts von ihr war eine Thüre, welche, der Symetrie des Sales zufolge das Gegenſtück zu der war, an welcher kurz zuvor Jean⸗Marie Biot noch Wache ſtand.

Beinahe über ihr hing, von dem entfernten Lichte ſchwach erleuchtet, der verzierte Rahmen, welcher das Bildniß Bertha's von Dreux und des Herzogs Johann von Malllepré einfaßte.

Gaſton und Sancta waren wieder an ihre Plätze zurückgekehrt.

In dieſem Augenblick erſchien Biot wieder auf der

Schwelle.

Der Herr Herzog iſt aus ſeinem Zimmer entwiſcht, ſagte er.

Im gleichen Augenblick hörte man im Garten und in den Höfen Stimmen, welche ſchrieen:

Oguah! Oguah!

Herr Williams ſtürzte an ein Fenſter, das er öffnete.

Die Andern ahmten ihm nach, weil das Schreien und Rufen ſich verdoppelte und man überall durch die Finſterniß brennende Fackeln eilen ſah.

Einige Minuten lang blieb Alles an den Fenſtern und das Innere des herzoglichen Ahnenſals leer.

Die Thüre, welche ſich zur Rechten der Frau Herzogin befand, öffnete ſich ſo leiſe, daß das geübteſte Ohr kein Geräuſch davon hätte vernehmen können.

In der Höhe, in welcher gewöhnlich der Kopf

eines menſchlichen Geſchöpfes erſcheint, zeigte ſich Nichts;

allein mit dem Boden gleich erſchien ein großes, rothes Geſicht mit gerunzelter Haut, unbeweglichen Augen, kahlem Schädel, auf welchem ſich ein dünner Buſchel weißer Haare emporſträubte....

Dieſer Kopf wand ſich unmerklich durch die geöff⸗ nete Flügelthüre und nach und nach hätte man den rieſigen Körper Oguahs ſehen können, der behutſam in den Sal kroch....