Teil eines Werkes 
7.-11. Bdchn (1846)
Entstehung
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welche nun ihr väterliches Erbtheil zurückfordern. In Hinſicht auf dieſe Familie hat der Herr Herzog manche kleine Sünde auf dem Gewiſſen... Um einer einzigen davon zu erwähnen, ſo erinnern ſich dieſe Kinder, wie ihr Vater eine Stunde vor ſeinem Tode auf die Gaſſe geworfen wurde.

Gaſton wandte ſchaudernd den Kopf ab, Sancta und Charlotte ſenkten die Augen, neben der Thüre ballte Biot ſeine derben Fäuſte und ſchüttelte ſeine langen Haare.

Außer dieſen Erben, fuhr der Sachwalter fort, indem er auf Herrn Williams deutete,iſt hier ein furchtbarer Zeuge, welcher vor dem Civilgericht, wie beim Criminalhof Sie vernichten wird, Herr Herzog!

Compans brachte mühſam ein verächtliches Lächeln auf ſeine Lippen.

In dieſer Art Fällen wird ein einzelner Zeuge als unzulänglich betrachtet, ſagte der Geſchäftsmann.

Durandin klopfte auf ſein dickes Heft.

Eine andere Geſchichte! rief er,der Herzog Jo⸗ hann iſt nicht todt.

Compans Blick leuchtete ungläubig. 3

Jean⸗Marie Biot, ſagte Herrn Williams,be⸗ feytt, man den Herzog Johann von Maillepré ein⸗ ühre!

Biot ging hinaus.

Im herzoglichen Ahnenſal herrſchte tiefes Schweigen.

hi Die drei Maillepré'ſchen Kinder warteten ernſt und ruhig.

Herr Williams blieb unbeweglich, mit über der Bruſt gekreuzten Armen in einer ſteifen Haltung, welche in Folge ſeiner Wunde die Unbiegſamkeit ſeines Halſes ihm verlieh.

Das fröhliche Geſicht des guten Sachwalters Du⸗ randin drückte eine verſchmitzte Neugier aus, er trällerte lebhaft mit den Daumen und ſchaute den Herzog ver⸗ ſtohlen an.

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