350 dazu gebrochen haben. Herr Williams ergriff wirklich
das Wort und ſagte, hauptſächlich an Gaſton gewandt:
„Das iſt Thatſache... ich verbürge mich dafür.“
Gaſton erröthete und ſchlug die Augen nieder.
Der Herzog war einer ſieberiſchen Aufregung an⸗ heimgefallen. Seine Augen hefteten ſich auf den Boden; er wagte nicht mehr, ſie zu jener Frau aufzuſchlagen, die ihm gegenüber ſaß, die ſeine Mutter war.
„Der Herr Herzog muß genau darauf achten,“ ſagte Durandin,„daß die neuen Gegner, die er bringt, Nichts an der zwiſchen ihm und dem Herrn Marquis, meinem Clienten, angeregten Frage verändern.“
„Es ſcheint mir indeß,“ erwiederte der Herzog ohne die Augen aufzuheben,„daß dieſe neuen Gegner die Ihrigen, wie die meinigen, ſind.“
„Vielleicht,“ entgegnete Durandin mit leichtem Tone; nin jedem Fall vertheidige ich nicht ihre Sache, die der Advokaten genug finden wird, denk' ich.“ Er verneigte ſich dabei gegen Herrn Williams.„Ich beſchränke mich darauf, mich auf die trefflichen Beweisſtücke zu ſtützen, die Sie mir bringen.... Herr Herzog, wir haben heute den 28. November und bis morgen Abend Zeit, die vom Geſetz beſtimmte Friſt zu unterbrechen. Glau⸗ ben Sie mir, dieſes Memorial iſt ſo viel werth, als die in der Brieftaſche enthaltenen Papiere.... Auch dieſes iſt mit James Weſterns Namen unterzeichnet.“
„Es muß ſomit ſehr alt ſein, dieſes Memorial!“ ſagte der Geſchäftsmann des Herzogs.
„Sein Datum iſt von acht Tagen,“ antwortete Durandin.
Der Herzog richtete ſchnell den Kopf auf.
„Es iſt unmöglich!“ murmelte er.„Es ſind ſieben Jahre her....“
„Herr Herzog,“ unterbrach ihn Durandin,„das iſt ein Wort, welches vor dem Aſſiſſenhof von gewaltig dramatiſcher Wirkung wäre... Aha! es find ſteben . 8
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