Teil eines Werkes 
7.-11. Bdchn (1846)
Entstehung
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Die Stimme der Frau Herzogin machte auf den Herzog und ſelbſt auf den Sachwalter ihren gewohnten Eindruck. Es durchrieſelte ſie kalt bei jenem Tone, der nicht von dieſer Welt ſchien.... 7

Frau Mutter, antwortete Gaſton ehrerbietig,dieſe Verſammlung hat den Zweck, unſere Rechte an das Erb⸗ gut des Herzogs Johann, Ihres Gatten, feſtzuſtellen.

Ein Prozeß! murmelte die alte Dame, welche wieder in ihre dumpfe Gleichgültigkeit verfiel.Mail⸗ lepré gewinnt ſeine Prozeſſe immer.... Iſt der Herr Präſident des Parlaments nicht unſer Vetter?

Es entſtand eine Stille, welche Durandin's klare Stimme unterbrach.

Jener Herzog Johann, von welchem dieſer Herr ſo eben geſprochen, ſagte er,reiste zwei Jahre vor der Geburt des hieranweſenden Herrn Herzogs von Compans⸗ Maillepré nach Amerika ab. Ohne dieſen Umſtand iſt es höchſt wahrſcheinlich, daß der Herr Herzog nicht nö⸗ thig gehabt hätte, dem Namen Maillepré den von Com⸗ pans beizufügen....

Was wollen Sie damit ſagen? unterbrach ihn der Herzog.

Ich müßte mich ſehr wundern, entgegnete Du⸗ randin gelaſſen,wenn es Herrn von Compans mit dieſer Frage Ernſt wäre.. denn unmöglich können ihm ſeine Adoptiveltern verheimlicht haben, daß er der Sohn Bertha's von Dreur, der Herzogin von Malllepré iſt.

Wer ſpricht von Bertha von Dreur? hörte man die alte Dame, wie im Traume, reden.

Mein Herr!.... riefen Gaſton und der Herzog zugleich,das iſt eine Lüge!

Ein Advokat, der ſo ſchwach wäre, die Beſchul⸗ digung der Lüge ſo kalt zu ertragen, wäre nicht einmal wuͤrdig, Gerichtsbote zu ſein.

Durandin war jedenfalls unfähig, einen ſolchen Formfehler zu begehen. Und hätte er ſich auch noch

dagegen auflehnen wollen, ſo würde es ihm an Zeit