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Glücklicherweiſe bewährte ſich ſein Gleichmuth. Ei⸗ nige Sekunden Nachſinnens brachten ihn überdieß auf den Gedanken, daß das Alles eine Kriegsliſt ſeines Clien⸗ ten ſei, der auch bei dem ächten Maillepré die Stellung einnehmen wollte, welche ihm von jetzt an Herr von Compans ſtreitig machte. Deßwegen mußte der Herzog zu Boden geworfen und die ganze gefallene Familie gehoben werden. as war eine harte Arbeit. Allein der Herr Mar⸗ quis hatte keine andere Wahl mehr. 3 „Der Herr und dieſe Damen,“ ſagte der Sachwal⸗ ter nach einer Pauſe, indem er ſich an Herrn Williams wandte,„ſind ohne Zweifel Glieder der Familie von Maillepré, von welcher in dieſem Memorial die Rede
Herr Williams machte ein bejahendes Zeichen.
„Ganz gut,“ hob Durandin wieder an,„meine Lage wird ſchwierig und die Gegenwart des Herrn Mar⸗ quis, meines Clienten, würde mich in dieſem Augenblick einer ſchweren Verantwortlichkeit entheben... allein ich habe gemeſſene Befehle und bin hier, in Folge deren zu handeln.... Wollen Sie mich anhören, Herr Her⸗ zog,“ fügte er, an den Letztern gewandt, hinzu.„Nie mag wohl eine ernſtere Angelegenheit Ihre Aufmerkſam⸗ keit in Anſpruch genommen haben.“—
Er öffnete das Memorial wieder und durchblät⸗ terte es.
Bei dieſen Worten, welche zu grauſam an die Ab⸗ weſenheit der armen Bertha erinnerten, ſchaute Gaſton düſter ſeine Trauerkleider an und Sancta's Augen füll⸗ ten ſich mit Thränen....
Charlottens Gedanken waren anderswo.


