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Sie ſich gefälligſt, ich bitte Sie, rein bei der Frage
„halten, die uns hier zuſammenführt!“
„Ach! Herr Herzog,“ entgegnete der Sachwalter im Tone heuchleriſcher Gutmüthigkeit,„es iſt leider nicht mein Fehler, wenn die Frage hie und da einen kleinen Mord berührt. Doch ſprechen wir jetzt noch nicht da⸗ von, weil dieſer Gegenſtand Ihnen unangenehm zu ſein ſcheint. Wir haben, Gottlob, hinreichende Beſchäftigung. Ich bitte Sie um Erlaubniß, Ihnen einige Worte aus dieſem Memorial mittheilen zu dürfen.“
Durandin durchblätterte langſam das dicke Heft, zwiſchen deſſen Seiten er hie und da Zeichen geſteckt hatte.
Herr Williams legte ihm die Hand auf den Arm.
„Warten Sie, mein Herr,“ ſagte er mit ernſter Sübnene⸗ n„dieſes Memorial intereffirt noch andere Per⸗ onen
Herr Williams ſtand auf und ging einer der Sal⸗ thüren zu, die er öffnete.
Im anſtoßenden Zimmer war eine ziemlich zahl⸗ reiche Verſammlung. Ein ſchneller Blick nach Außen hätte, während Herr Williams die Thüre öffnete, das offene und geiſtreiche Geſicht Nazaires, genannt Dragon, das hübſche Frätzchen Mignonne's und das derbe Antlitz Jean⸗Marie Biots erkennen können.
Romeo, der Bildhauer, befand ſich zwiſchen Ga⸗ ſton und Sancta.
„Führt die Kinder meiner Schweſter mit ihrer Groß⸗ mutter, der Frau Herzogin Wittwe, ein!“
Herr von Compans hob raſch das Haupt.
Durandin blickte mit weit geöffnetem Munde und betroffener Miene nach der Thüre hin.
Sein Erſtaunen kam im erſten Augenblick wenig⸗ ſtens dem des Herzogs gleich.
Allein er hatte beſtimmte Inſtruktionen, die ihm befahlen, zu handeln, was auch begegnen würde. Er
durfte ſomit keine Verwunderung ausdrücken.


