Teil eines Werkes 
7.-11. Bdchn (1846)
Entstehung
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Das geräumige Zimmer war nur durch zwei Lam⸗ pen erhellt, welche in der Mitte deſſelben auf dem mit einem Teppich bedeckten Tiſche ſtanden. Das kaum zu⸗ längliche Licht vertheilte ſich, von den weißen Glaskugeln aufgefaßt, im ganzen Sale. Die Bildniſſe der Ahnen reihten die Linie ihrer ernſten Paare längs des Getäfels hin. 1 Zu beiden Seiten des Tiſches waren Toby Grant und John Robertſon bemüht, zwei Reihen Lehnſtühle aufzuſtellen.

ſchon einmal geſehen haben. Die dunkeln Vorhänge fielen in langen Draperien über die Fenſtervertiefungen, an den Frieſen und Karnießen ſchimmerte hie und da noch die hundertjährige Vergoldung.

In dem unbeſtimmten Lichte konnte man kaum die ſchäckernden, lachenden und trinkenden Gruppen der flammändiſchen Malerei der Decke erkennen. Die ſchöne

Linie der jagenden Nymphen lief halb erleuchtet über den Bildniſſen der Ahnen hin.

Kein Dämmerſchein, der mit dem Lampenlicht ge⸗

4 ſtritten und daſſelbe gebrochen hätte, drang von Außen 8 herein. Die ſeidenen Franſen der dichten Vorhänge berührten ſich überall.

Auf Herrn Williams Antlitz lag eine ernſte Bewe⸗ gung. Sein ſtrenges, blaſſes Geſicht, ſeine Trauer⸗ kleider, der ſtille Eifer ſeiner Diener, Alles das ſtimmte mit der feierlichen Pracht des alten Sales und den hehren Erinnerungen zuſammen.

Vier Stühle auf dieſe Seite, ſagte Herr Wil⸗ liams.Gut. 4

Dann fügte er, vor ſich hin ſprechend, hinzu:

Denn es ſind nur noch ihrer Vieré!... Bertha iſt zu ihrer Mutter gegangen... Meine arme Luiſe!

Der gnädige Herr iſt allein geblieben, ſagte Robertſon.

Geht, bleibt bei ihm, entgegnete Herr Williams.

Der übrige Theil des Sales war, wie wir ihn