Teil eines Werkes 
7.-11. Bdchn (1846)
Entstehung
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„Ich ſage Ihnen ja, ſich zu erklären!“ wiederholte er.„Sprechen Sie mir von Weſtern. Sie tödten mich!⸗

„Ich komme ſogleich dazu,“ erwiederte Durandin. „Ich will aber meine Kundſchaft verlieren, wenn ich in den letzten drei Tagen nicht zwanzigmal bei Ihnen an⸗ frug. Ich ſtellte mich in Nummer 4 der Straße Royale ein. Der Herr Marquis iſt abweſend, ſagte man mir. Ich lief in die Straße Caſtiglione, wo mir geantwortet wurde: Die Frau Baronin iſt nicht zu ſprechen. Wer⸗ den Sie nicht ungeduldig, wir ſind gleich dabei!.... Vorgeſtern fand ſich ein braver Gentleman bei mir ein und that üͤber Ihre Perſon eine Menge Fragen an mich. Ich war, meiner Treu, weit entfernt, den Grund des

Intereſſes, das er an Ihnen nahm, zu errathen; allein vom erſten Augenblick an ſah ich, daß er Sie für den ächten Gaſton von Malllepré hielt, zu welchem er aus

irgend einem Grunde eine väterliche Zuneigung hegte. Es war keine geringe Verlegenheit. Ich ſagte ihm, wohl verſtanden, daß ich Ihr ganzes Zutrauen beſitze; ich nahm mein Gedächtniß zu Hülfe und flocht geſchickt in die Unterhaltung Alles ein, was ich aus dem Inhalt der rothen Brieftaſche von den ächten Maillepré wußte. Das brachte, ich verſichere Sie, eine treffliche Wirkung hervor. Ein Beweis davon, daß der Gentleman, ſoll mich der Teufel holen, wenn ich ihn wieder erkannte! mir ein umfangreiches Memorial übergab, mit der Bitte, mich deſſen zum Vortheil des Marquis Gaſton und hauptſächlich zu Unterbrechung der dreißigjährigen Friſt zu bedienen, welche einmal abgelaufen, die ſchwankenden

Nechte des Herzogs in einen unantaſtbaren Beſitz ver⸗

wandeln muß. Bei dieſer Gelegenheit werde ich Ihnen nun ſagen, daß dieſe Idee da keineswegs zu verach⸗ ten iſt....“ 4

„Aber dieſer Mann,“ unterbrach ihn der Marquis mit haſtiger Ungeduld,„dieſer Mann! ſprechen Sie mir nur von dieſem Manne!“

„Der Gentleman? meinetwegen! Als er mir ſein

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