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„Sie bedenken nicht, was Sie ſprechen!....“ mur⸗
melte er.
„Doch,“ antwortete der Advokat.
„Von wem ſprechen Sie denn?“
„Donnerwetter! von dem fraglichen Todten! von dem Amerikaner James Weſtern, mit dem ich vorgeſtern die Ehre hatte mich länger, als zwei Stunden, zu un⸗ terhalten.“
Der Marquis meinte zu träumen und wollte es
„Weſtern!....“ ſtammelte er endlich,„James Weſtern!.... aber wiſſen Sie auch, daß ich ihn ge⸗ tödtet habe?“
„Allerdings, erwiederte ruhig Durandin.
„Wiſſen Sie, daß ich allein bei ſeinem Leichnam geblieben bin!“
Nein,“ ſagte Durandin,„mein Wiſſen geht nicht ſo weit, allein man kommt aus weiter Ferne zurück und Alles, was ich Ihnen ſagen kann....“
Der Marquis ergriff mit einer raſchen Bewegung Durandins beide Hände. Der Zweifel bahnte ſich Weg in ſeine Seele. Zweifel und Hoffnung!
„Erklären Sie ſich! erklären Sie ſich!“ murmelte er mit zitternder Stimme.
„Meiner Treu!“ entgegnete Durandin,„ſchon lange hätte ich mich erklärt, wenn Sie nicht ſeit drei Tagen unſichtbar geworden wären. Ich wundere mich gar nicht, daß man Ihre Wohnung geplündert hat.... So oft ich die letzten drei Tage bei Ihnen vorſprach, fanden ſich in Ihrem Vorzimmer merkwürdige Geſichter... Es war ſogar ein wackrer Kerl da, welcher die Unge⸗
nirtheit ſo weit trieb, ſich aus Ihren Schemeln ein Bett
zu machen, um weniger die Geduld zu verlieren und Sie bequemer zu erwarten.“.
Die Aufregung des Marquis ſteigerte ſich bis zur Erſchöpfung.
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