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Der Bauer ſchlug ſeine gerunzelten Augenlider auf. Es lag etwas Verwirrung in ſeinem Zorne.
„Hal...“ murmelte er,„ich würde ſeinen Kopf unter meinem Fuße zermalmen... Der Elende, der ſie entehrt hat... ich kenne ihn, ich, ich kenne ihn!“
„Sancta?...“ ſagte Romeo erblaſſend.
Biot ſchaute ihn während einer Sekunde ſteif an; dann verbarg er haſtig das Manuſcript unter dem Ueber⸗ ſchlag ſeines bretoniſchen Wamſes.
„Das Unglück iſt bei uns zu Hauſe,“ ſagte er;„ich liebe ſie zu ſehr, als daß ich ſie ſo leiden ſehen könnte, ich verliere den Kopf.... Ich weiß nicht, was Sie hier wollen, Herr Romeo...“
„Ich bin der Freund Ihrer Herrſchaft, Biot... ich war der Zeuge...“
Biot ließ ihn nicht ausreden. Er ſtürzte auf ihn zu und ergriff ſeine Hand.
„Ja, ja!...“ rief er;„unſer Herr!... Sie wiſſen, was aus ihm geworden iſt!...“
Romeo ſchüttelte den Kopf.
Biot bedeckte ſich das Geſicht mit den Händen.
„Bertha... Gaſton... Sancta!“ murmelte er, „denn ſie wird ſterben, wenn er ſtirbt!“
Seine Bruſt hob ſich mit einem tiefen Stöhnen.
„Aber er wird nicht ſterben!“ ſagte Romeo; „oh, Herr Biot! faſſen Sie etwas Muth... ſie bedarf einer Freundesſtimme, das arme Kind....“
„Das kleine Fräulein von geſtern iſt bei ihr,“ ent⸗ gegnete der Bauer;„ſie beten mit einander.“
„Mignonne?“ ſagte Romeo;„ſie wird froh ſein, wenn ich Etwas für Sancta's Glück thun kann.“
„Sie iſt ein Kind des guten Gottes, Herr Romeo!“ entgegnete der Bauer, deſſen Stimme weich wurde; „ohne ſie würde Fräulein Sancta ganz allein. weinen, denn ich, ich kann ſie nicht tröſten.... Aber Sie wiſſen alſo Nichts, mein Gott!.“
„Ich weiß Nichts!“ ſprach der Bildhauer den Kopf


