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ihre geſtrige wilde Jagd in den Galerien des Palais Royal bezeugen.... Der Kellner in den Fréres Pro⸗ venraux wird bezeugen, wie angelegen ſie ſich ſein ließen, auf Ihre Koſten einen Mann betrunken zu machen, der zwei Stunden ſpäter ein paar Schritte von dort unter dem Meſſer gefallen iſt.“"
„Das iſt ja hölliſch!“ ſtöhnte der Herzog zitternd und mit großen Schweißtropfen auf der Stirn.
„Ja mein Vetter.... Und das und ein gewiſſes Spioniren, das Sie am Bette eines gewiſſen Sterben⸗ den vornehmen laſſen....“——
„Sie kennen Joſepin!“ rief Herrn⸗ von Compans betroffen.
„Ja, mein Vetter, ganz beſonders.... Sie fühlen, daß das mehr als Vermuthungen ſind, und daß mit dem Vorbehalt, das Verbrechen auf Sie zurückzuwerfen, meine Vertheidigung leicht ſein wird.“
Der Marquis ſtand auf, ordnete vor dem Spiegel die zerknitterten Falten ſeiner Polonaiſe und fuhr mit der Hand durch die braunen Locken.
„Jetzt, mein Vetter,“ hob er wieder an,“ muß ich Sie noch um Verzeihung bitten, Sie geſtört zu haben, ſind wir Freunde?“
„Was iſt zu thun?“ fragte der Herzog mit faſt unverſtändlicher Stimme.
„Ganz wenig.... mir einen bewillkommenden Brief ſchreiben, in welchem Sie mir danken, Ihnen meine Beweistitel vorgewieſen zu haben, und worin Sie mich Ihren lieben Vetter nennen, nebſt andern Artigkeiten, wenn Sie's für gut finden.“
„Ich werde es thun... Nachher?“
„Das iſt Alles.... Dieſer Brief wird Ihnen die Hände binden. Verlaſſen Sie ſich auf mich, daß mein Antheil an den Einkünften der Maillepré nicht in Ihrem Sekretär liegen bleiben ſoll.... Auf Wiederſehen,
Der Herzog hielt ſich zwiſchen dem Marquis und


