Teil eines Werkes 
7.-11. Bdchn (1846)
Entstehung
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Hhan in ſeiner Barmherzigkeit Ihnen einen Sohn zu⸗ endet.... Herr von Compans ſchaute einen Augenblick das liebliche Kindergeſicht an, das den Ausdruck ſtolzer acht abgeſtreift, um einen ſorgloſen, heitern Charak⸗ ter anzunehmen.

Der Marquis fuhr in leichtfertigem Tone fort:

Statt ſich zu freuen, machen Sie eine wahre Märtyrersmiene.... Und ſeit ich die Ehre habe, mich bei Ihnen zu befinden, habe ich mehr als ein Mal be⸗ merkt, wie die Luſt Sie anwandelte, mich bei der Gur⸗ gel zu packen.. In der That, Herr Herzog, Sie find nicht in Ihrer Rolle.... Und von zwei Sachen die eine, entweder ſchüchtere ich Sie ſo ſehr ein, daß Sie alle Klugheit verlieren, oder aber iſt es mir noch nicht gelungen, Ihnen das Ernſthafte Ihrer Lage be⸗ greiflich zu machen.

Aus Intereſſe für mich und aus Mitleid für Sie, ſagte Herr von Compans,fühle ich wohl, daß ich ſuchen muß, dieſe Sache zu vermitteln.... So ich das nicht fühlte, fügte er, wieder eine Anwandlung von Stolz verſpürend, hinzu,würde ich mich in Unterhand⸗ lungen einlaſſen? Machen wir der Sache ein Ende! 14 bin reich genug, um mir eine Thorheit zu erlau⸗ en..:

Er ging an ſein Schreibpult und nahm aus einer der Schubladen einen Pack Banknoten von tauſend Franken.

Nehmen Sie, hob er wieder an, indem er dieſel⸗ ben dem jungen Manne hinbot, der ſeine beiden weißen, ausgezeichnet ſchön geformten Hände nachläſſig auf den Knieen gekreuzt hielt;geben Sie mir die Brieftaſche und brechen wir da ab!

Der Marquis blieb unbeweglich.

Nehmen Sie! wiederholte Herr von Compans.

Der Marquis ergriff die Banknoten und warf ſie ins Feuer. 8