Teil eines Werkes 
7.-11. Bdchn (1846)
Entstehung
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Ja, ja.... verſetzte ſie, ves war ein wackeres, gutes Herz... er kam über das Meer, um die zu retten, die er liebte.... Aber ich werde rafend, ſobald meine Hand eine Waffe berührt.... Und dann iſt nicht mein ganzes Leben dort oben aufgezeichnet?.... Was geſchehen iſt, mußte geſchehen."

Der Herzog maß das Zimmer mit ungeduldiger Miene. Von Zeit zu Zeit ſtand er barſch vor Carmen ſtill, als ob er durch Gewalt ſeine unbeantwortet ge⸗ bliebene Frage hätte unterſtützen wollen. Allein er hielt an ſich und ſchritt weiter.

Carmen fuhr langſam und wie im Traume fort:

Mein Blut iſt das Blut derer, welche die glän⸗ zenden Zeichen des großen Buches der Nächte befragten.. Meine Väter wußten am Firmamente zu leſen.... ich, ich glaube.... Es waren ihrer zwei, wiſſen Sie's, die mein Schickſal aus den Sternen laſen.... beide bei hundert Stunden von einander entfernt! In Valencia ſagte die alte Gitana Yahbel zu mir:Kind, Du wirſt als Mann ſchön ſein.... aber als Weib wirſt Du noch

ſchöner ſein.... haſt Du zwei Herzen?... Und da ich ſie nicht verſtand, fügte Yahbel hinzu:Kind, Du wirſt arm ſein 1.... höre!.... Du wirſt tödten.....

Das hat mir Yahbel, die Gitana, geſagt, hob Carmen leiſer und ſo wieder an, als ob ſie die Unter⸗ brechung des Herrn von Compans nicht beachtet hätte; auf den Bergen der Hochlande unterwarf mich Jan Vohr, der Sohn der Nebel, eines Abends ſeinem Spruche

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