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Ordnung. Er hatte wenig Geld, um Prozeſſe auszu⸗ halten, und der Herzog war ja ſo reich!
Die Gerichte ſprachen zu Gunſten des Herzogs.
Die Maillepré kamen, von Biot begleitet, nach Paris und huben den Hauptprozeß wegen Rückerſtattung der Güter des Herzogs Johann an.
Der Marquis hatte James Weſtern, ſeinem Schwa⸗ ger und Freunde geſchrieben, um die in Amerika zurück⸗ gebliebenen Beweistitel und Geld zu erhalten.
James Weſtern hatte nur den nach dem Schiffbruch
in England geſchriebenen Brief empfangen und Geld
nach Eagland geſandt! 3 Erſt lange nachher, zu Ende des Jahres 1825, kam
ein Brief des Marquis wieder in ſeine Hände. Er wollte Niemandem das köſtliche Depofitum anvertrauen
und ging ſelbſt über das Meer.— Inzwiſchen war der Marquis Raoul ſchon ſeit
mehreren Jahren krank. Er hatte ſeinen Prozeß in er⸗
ſter Inſtanz verloren und appellirt. Wir ſahen ſeine Familie in der bei Herrn Polype im Palais⸗Royal ge⸗ mietheten Dachſtube und wiſſen, bis zu welchem Grade der Dürftigkeit ſie geſunken war.
Und doch, ſo kräftig wirkt das gute Recht, flößten
die Maillepré im Hinſterben Herrn von Compans noch einen eigentlichen Schreck in.
Mit Hülfe eines jungen Arztes, Joſepin genannt, der den Marquis Raoul in ſeiner Krankheit behandelte, wußte Herr von Compans genau Alles, was in der ärmlichen Stube der Galerie Valois vorging. Er kannte die Hoffnun⸗ gen des Marquis und zitterte, ſie in Erfüllung gehen zu ſehen.
Auf ſeine Anſtiftung hin hatte Herr Polype ſo oft gedroht, einen Sterbenden auszujagen. Er wollte mit dieſem Geſpenſte fertig werden, bevor die erwarteten Papiere und die Hülfe aus Amerika eine fatale Verãän⸗
derung des Kampfglückes zu bewirken kämen.
Am Nachmittage des Faſtnachtdienſtags von 1826
benachrichtigte ein Billet Joſepins den Herzog, daß die
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