Teil eines Werkes 
4.-6. Bdchn (1846)
Entstehung
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ſammtgüter des Herzog Johann als ihr Eigenthum zu erklären und zurückzufordern.

Dieſe Familie kam über England aus den verei⸗ nigten Staaten.

Die Erkundigungen, die Herr von Compans un⸗ mittelbar nachher einziehen ließ, gaben ihm die unzwei⸗

felhafte Beſtätigung, daß dieſe Maillepré Kinder des Herzogs Johann wären. 3

Aber zugleich erfuhr er, daß ſie beinahe ohne Hülfs⸗ quellen ſich befänden, und daß ihre Beweistitel und Papiere in einem Schiffbruch verloren gegangen ſeien.

Herr von Compans beſchloß, dieſe Leute, auf welche er nicht mehr gezählt, zu vernichten.

Sdie hatten einen Zufluchtsort in der Bretagne, in der Umgegend von Kergatz, einer Domäne der Maillepré, gefunden, welche gegenwärtig der Herzog innehatte, der damals am Hofe der Bourbons ſo gut gelitten war, wie unter dem Kaiſerreiche bei Napoleon und er es nach 1830 bei der Dynaſtie der Orleans ſein ſollte. Er war ſo ſtark und jene Leute waren ſo ſchwach, daß der Aus⸗ gang des Kampfes wahrlich kein zweifelhafter ſein konnte. 3 Der Mann, welcher ſie aufgenommen, war ein Beauer der Bretagne, Namens Jean⸗Marie Biöot, deſſen

Vater ſein kleines Pachtgut unter dem Convent ge⸗

kauft, um es ſeinem alten Herrn zu erhalten.

Was auch kürzlich ein Romanſchreiber, der ſeine Nebenbuhler um einen Kopf überragt und ſein ungemei⸗ nes Talent daran verſchwendet, vorſätzlich die menſchliche Natur häßlicher darzuſtellen, hierüber geſagt haben mag,

es gibt dergleichen Bauern in der Bretagne und gewiß

auch noch anderswo..

Jean⸗Marie Biot war Wittwer. Er übergab ſein kleines Gut den Händen des Marquis Rarul von Maillepré, wie ſein Vater gethan haben würde, und da er keine Familie hatte, widmete er ſich ganz ſeinen Gebietern. Ihn griff nun Herr von Compans zuerſt an.

Die Beſitztitel Biots waren vielleicht nicht ganz in