Teil eines Werkes 
4.-6. Bdchn (1846)
Entstehung
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Der Herzog hielt inne. Deniſart glaubte feſt, man werde einen Mord von ihm verlangen.

Nun aber hatte Deniſart nicht die Eigenſchaften eines Bravo. Er fing an, an allen Gliedern zu zittern.

Der Herzog fuhr fort:

Mein angeblicher Verwandter weiß, ich bin es überzeugt, ſo gut, als ich, woran wir ſind.... Er hat ſeine Advokaten wie ich die meinigen habe... Ich fürchte irgend einen Streich ſeines Gewerbes von ihm.

udem habe ich erfahren, daß ein Anonymus, der fei⸗ nen Namen ſorgfältig verbirgt, Schritte gethan und oberflächlich im Kabinet einer hohen Magiſtratsperſon angekündigt habe, daß die Familie von Manlllepré⸗ Maillepré ſeiner Zeit und an ſeinem Orte kommen würde, ihr Erbgut zu ferdern.... Alles das, Sie verſtehen mich wohl, kommt aus dergleichen Quelle. Es iſt mein Vetter.... Wohlan Herr Deniſart, mein Vetter muß irgendwo, entweder auf ſeinem Leibe oder in ſeiner Wohnung, eine gewiſſe Brieftaſche von rothem Saffian haben. Dieſe Brieftaſche ſollte in meinen Be⸗ ſitz kommen.

Deniſart athmete wieder auf. Dann ergriff ihn uag einigem Nachſinnen eine hehre Bewegung der Ent⸗ rüſtung.

Herr Herzog, ſagte er, ſeine niagere Geſtalt aufrichtend,das erwartete ich nicht... das konnte ich nicht erwarten. Unſtreitig iſt meine Stellung ſehr niedrige, aber ich habe beſſere Tage geſehen.... ich habe beim Unterricht ehrenvolle Stellen deehwer. und es in ſehr peinlich für einen Mann meines Schla⸗

es. 9 Der Herzog betrachtete ihn mit gerunzelter Stirne. Er bereute, ſich ausgeſprochen zu haben.

Deniſart fuhr fort:

Ein Mann, deſſen ernſthafte Studien zum Wohl der Menſchheit ihn eigenſ heiliiß zu einer glängendern Beſtimmung berufen..