Teil eines Werkes 
4.-6. Bdchn (1846)
Entstehung
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bene Verjährung unterbrechen könnten, nicht mehr zu⸗ läſſig ſein.... Nach vierzehn Tagen habe ich, die Rückkehr meines Herrn Vetters, des Herzogs Johann von Marllepré vorbehalten, welcher vielleicht ſeit mehr denn vierzig Jahren todt und mehr als todt iſt, durch⸗ aus Nichts mehr zu fürchten. Aber vierzehn Tage,

ausſprechen dürfte, ſo würde ich ihm ſagen, daß in vier⸗ zehn Tagen noch viele Intriguen geſponnen werden kön⸗ nen....

Der Herzog ſchaute ihm ſtarr in's Geſicht. Deni⸗ ſart verneigte ſich und ſchlug die Augen nieder....

Burot hat mir geſagt, daß Sie ein vertrauter Mann wären, Herr Deniſart, entgegnete der Herzog.

Deniſart verneigte ſich wieder.

Und überdieß hat er mir geſagt, fuhr der Her⸗ zog fort,daß Sie große Luſt hätten, eine gewiſſe Summe zu verdienen....

Ach, Herr Herzog.... fing nun Deniſart an.

2-Sie haben ohne Zweifel eine Familie zu ernäh⸗ xen?..

ine Idee, Herr Herzog! ich habe eine Idee.... und die iſt ſchwerer zu nähren, als fünf Kinder....

Der Herzog lächelte in ſeinen Runzeln.

Wohlan, Herr Deniſart, ſagte er,mein an⸗ Kblicher Vetter iſt ein junger Narr, unbeſonnen, ohne Vorſicht.... Ein ſachverſtändiger Mann, wie Sie zu ſein es ſcheinen, würde ſich leicht bei ihm einſchmei⸗

cheln.... und.... meiner Treu, Herr Deniſart, Sie

würden mit der Belohnung zufrieden ſein. Deniſart erbleichte und ſchaute erſchrocken drein. Ich hatte nicht die Ehre, den Herrn Herzog zu

verſtehen, murmelte er. 1 So werde ich vergeſſen haben, mich klar auszu⸗

drücken, ſagte dieſer Letztere,es handelt ſich um einen

Gewaltsſtreich....