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war, verſah den Dienſt, deſſen Titel Herr Burot trug. Er war Sekretär. Das verhinderte ihn jedoch nicht, unter der Direktion des Herrn Burot, ſeines eigentlichen Patrons, zu bleiben, der ihn mit ziemlich wenig Cere⸗ monie behandelte und keine Rückſicht auf ſein ſchwarzes, abgetragenes Kleid, ſeine klaſſiſche Manier, zu ſprechen, und ſeine Phyſtognomie eines abgedankten Schulfuchſes nahm.
Er ſchien fünfunddreißig bis vierzig Jahre alt und gab allen ſeinen Bewegungen das Anſehen einer bedächt⸗ lichen Langſamkeit.
Der Herzog hatte beträchtlich gealtert. Die Run⸗ zeln ſeiner Stirne waren übermäßig tief geworden und andere hatten ſtarke Einſchnitte in ſeine Backen längs den Naſenflügeln und den Mundwinkeln gemacht. Seine ſtark ausgeprägten Züge, deren Zeichnung für den Aus⸗ druck eines kräftigen, unbeugſamen Willens gemacht ſchien, waren einigermaßen ſchlaff geworden.
In dieſer frühen Morgenſtunde, wo der tägliche Künſtler ſeiner Toilette noch nicht verſucht hatte, die allzu ſichtlichen Spuren einer frühen Abgelebtheit zu ver⸗ decken, hätte man ihn für einen Greis halten können.
Seine faltenvolle gelbe Wange hatte hie und da bläuliche Flecken, eine matte Bleifarbe lagerte auf ſeinem vom Haare entblößten Schädel. Die Nerven ſeines Angeſichtes zuckten häufig und ſchmerzhaft zu⸗ ſammen.
Seine breite Geſtalt war ſo gebogen, daß ſie hin⸗ fällig ſchien; ſeine haarige Hand, an welcher prächtige Ringe glänzten, war von krankhafter Bläſſe; ſeine ganze Perſon bot mit einem Wort einen ſchwächlichen, dürftigen Anblick, welcher ſeltſam gegen ſeine mächtige Schulterbreite abſtach.
Es konnte nicht das Alter ſein, was mit ſo drücken⸗ dem Gewichte auf dieſer kräftigen Natur laſtete. Nur ſieben Jahre trennen uns von jenem Abend, an welchem wir in den Gärten des Palais⸗Royal ſeine faſt athle⸗ tiſche Kraft zeigten.


