Teil eines Werkes 
4.-6. Bdchn (1846)
Entstehung
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7. Herzog und Herzogin.

Der Herzog von Compans bewohnte, wie wir ſchon geſagt, das kleine Hotel Maillepré, das unter Ludwig XV. von dem Herzog Raoul erbaut wurde und in der Vor⸗ ſtadt Saint⸗Honoré lag..

In derſelben Stunde, wo Herr Williams im Marais den Code civil durchblätterte, überließ ſich der Herzog von Malllepré, in einem weichen Lehnſtuhl, der in der Ecke eines prächtigen Kamins mit Nococo⸗Sculpturen, ſtand, gerade der gleichen Beſchäftigung.

Und, welch ſonderbare Sympathiel genau bei dem TitelVon Abweſenden fand ſich auch das Geſetz⸗ buch des Herzogs von Compans aufgeſchlagen.

Und weiter lag auf einer Ecke des Schreibtiſches des Herrn Herzogs eine ſorgfältig abgefaßte Ausfertigung jenes Urtheils des Seinetribunals, welches ihm die be⸗ ſtimmte Zuficherung für Beſitznahme des Maillepré'ſchen Nachlaſſes gab.

Solchergeſtalt begegneten ſich nun der Herzog und Herr Williams, Schöngeiſter oder nicht, auf eine Art, ohne alle Verbindung und Beziehung.

Man darf zwar behaupten, daß, wenn ſie ſich auch mit der nämlichen Angelegenheit beſchäftigten, es doch nicht für den nämlichen Zweck geſchah.

In einer Vertiefung ſaß an einem kleinen Tiſche ein Mann zwiſchen zwei Altern, halb kahl, mit gelben Wangen und rother Naſe, den Mund mit einem ge⸗ meinen Lächeln einwärts gezogen, mit tiefliegenden, miß⸗ trauiſchen Augen, die furchtſame Katzenblicke ſchleuderten, und einer demüthigen und dennoch pedantiſchen Haltung. Man hätte glauben ſollen, einen Profeſſor zu ſehen, der eben die Peitſche gefühlt hat.

Dieſe Perſon, welche ſeit Kurzem bei dem Herzog