Teil eines Werkes 
4.-6. Bdchn (1846)
Entstehung
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Du Chesnel ſchloß geräuſchlos die beiden Flügelthüren und führte den Sachwalter wieder auf die andere Seite des Kabinets.

Du Chesnel war blaß. Auf ſeiner Stirn lagen Schweißtropfen.

Durandin und er ſetzten ſich zu einander hin.

Der Sachwalter ſpähte verſtohlen die wachſende Aufregung Du Chesnels aus.

Beide blieben ſtumm.

Sie iſt ſchön. nicht wahr? ſagte endlich der Di⸗ plomat mit erſtickter Stimme. Entzückend! antwortete Durandin. Neues Schweigen. Ach, beim Teufel! ja! hob der Sachwalter nach

einer Minute wieder an;Polype verſteht ſich darauf....

Mit dieſer Fee könnte man ihn zum ſanften Lamme umſchaffen. 4

Es iſt meine Frau, ſagte Du Chesnel.

Ahl... machte wieder Durandin.

Dann fügte er hinzu:

Ich dachte ſo was... aber...

Aber man muß doch zum Ziele kommen! ſagte ganz leiſe Du Chesnel, deſſen verſtörte Züge eine wahre Qual ausdrückten.

Der Sachwalter legte die Hände auf ſeinen dicken Bauch, drehte die Daumen und ſchaute zur Zimmer⸗ decke hinauf. 2

Meiner Treu, ſagte er,mein alter Leon, ſo viel iſt gewiß, daß ich Madame Durandin für jeden Preis verkaufen würde... Es iſt wahrſcheinlich, daß ich ſie für Nichts gäbe... Es iſt möglich, daß ich ſo⸗ gar eine anſtändige Prämie für den ausſetzen würde, der die Mühe nähme, ſie mir zu entführen... Wenn ich aber ein Weibchen, wie das Deinige, hätte...

So würdeſt Du es lieben, nicht wahr?

Ich wäre wohl fähig dazu.

Ich liebe ſie!