Teil eines Werkes 
4.-6. Bdchn (1846)
Entstehung
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Ha, ha! ſieben Jahre lang Geſandtſchaftsſekretär ſein und noch dazu Wagen und Pferde halten müſſen...

Von Hoffnung, Freund, und Hoffnung läßt nicht zu Schanden werden. Was fehlte mir auch? Die Her⸗

geſagt haben? 3

Und gewiß entſchuldigte die Beiden nur ihr intimes Verhältniß zu einander. In allen andern Fällen ſind Geſpräche ähnlichen Inhalts in ſolchen Zirkeln ſtreng verpönt.

Inzwiſchen hatte der Marquis Frau von Varannes ſeinen Arm geboten und ſie in den Sälen herumgeführt. Wie der Blitz folgte ihm Diana in gemeſſener Entfer⸗ nung, halb neugierig, halb ſchadenfroh, wie Alle, die Nichts von Liebe wiſſen. Dann kamen die beiden eifer⸗ ſüchtigen Ehegatten, gleich zweien Trabanten von ihrem Cenirum angezogen. Natürlich ſahen ſie Nichts, wie dieß Regel iſt. Ebenſo wenig Diana; aber dieß unſchul⸗ dige Tète⸗A⸗tète ihrer Schweſter mit dem Marquis reichte hin, die keuſche Veſtalin, die unbefleckte Jungfrau mit dem ſchlimmſten Argwohn zu erfüllen...... Von wem hatte ſie das gelernt?.... 4

Als Herr von Baulnes die ſchadenfrohe Miene ſeiner Gattin ſah, gerieth dieſer eheloſe Ehemann auf die wunderlichſten Gedanken... Diana war ihm das uner⸗ klärlichſte Räthſel.

In dieſer ſeiner Unruhe ſielen ſeine Blicke zufällig auf Herrn von Varannes, der ſich faſt die Augen aus⸗ ſah. Kaum bemerkt Herr von Varannes ſeinen Schwa⸗ ger, als er, im Wahn, ſich durch ſeine Eiferſucht ver⸗ rathen zu haben, beſchämt niederblickt und bis über die Ohren roth wird.