Teil eines Werkes 
4.-6. Bdchn (1846)
Entstehung
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gleich er nirgends das Licht der Tages zu meiden ſchien, erhöhten ſeinen Ruf, ſtatt ihn zu beeinträchtigen.

Was auch nicht den leiſeſten Zweifel an der Aecht⸗ heit ſeines Marquiſats aufkommen ließ, war der allbe⸗ kannte Stolz des Herzogs, kein Mann darnach, die An⸗ ſprüche auf Verwandtſchaft mit ihm auf Treu und Glauben hinzunehmen. Man erinnerte ſich noch recht gut, daß er im Jahre 1825 26 eine Familie von Aben⸗ teurern, die ſich für Maillepré's ausgaben mit uner⸗ bittlicher Strenge vor Gericht verfolgte und daß das Gericht ſich ſeiner angenommen hatte. Welchen Gefah⸗ ren wären ehrliche Leute, die noch dazu Herzöge ſind, ausgeſetzt, wenn die Juſtiz ſie nicht beſchirmte...

Die Familie war bald darauf, nach dem jämmer⸗ lichen Tode ihres Chefs in einer Spelunke der Galerie

Ein oder zwei Jahre nach dieſem Prozeſſe war Gaſton aus Amerika in Frankreich angelangt, wohlver⸗ ſehen mit Papieren und Dokumenten aller Art. Ein junger Advokat, Namens Durandin, diente als Mittler zwiſchen den Herzoge und dem Marquis. Alles wurde ſorgfältig den und richtig befunden. Nur Eines fehlte, die gerichtliche Beglaubigung vom Todesfall des letzten angeblich in irokeſiſcher Gefangenſchaft verſtor⸗ benen Herzogs. So begnügte ſich denn der junge Mar⸗ quis einfach mit dem markgräflichen Titel und Wappen⸗ ſchilde.... Welche Zartheit!

Abgeſehen von den wunderbaren Schickſalen ſeiner Geburt, ſeinem Stande, ſeinem Reichthum und ſeiner ſeltenen Schönheit, beſaß der junge Marquis Alles, was ein weibliches Herz bezaubert: die außerordentlichſte Miſchung aller nur denkbaren geiſtigen Vollkommenheiten, und das in ſo plötzlichem Wechſel, daß ſich Keiner in ihn finden konnte und er ewig ein Anderer ſchien: heute