Teil eines Werkes 
4.-6. Bdchn (1846)
Entstehung
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quis von Rubicon unterzeichnete: nein, ein Marquis von ächtem Schrot und Korn....

Und dennoch ein amerikaniſcher Marquis.... Wir ſehen Onkel und Vettern mit Millionen beladen von Amerika heimkehren, aber daß ſie Genealogien und Stammbäume aus der neuen in die alte Welt zurück⸗ bringen: das iſt beiſpiellos... und wird es bleiben...

Summa Summarum, Gaſton von Malllepré ver⸗ einigte Alles an und in ſich, was ihn zum Löwen machen mußte.

In kurzer Zeit hatte der bizarre Titel des wilden Marquis ſeinen Namen ganz verdrängt; vor Allem waren es die Herren Unteroffiziere der faſfhionablen Ar⸗ mee, welche Gaſton unter dieſer Benennung in Kurs brachten, weil ſie ihn als den Enkel des in irokeſiſcher Gefangenſchaft verſtorbenen Herzogs Johann von Mallle⸗

pré⸗Maillepré, des Gefährten und Freundes Lafayette's,

kannten.

Das Wenige, was ſonſt noch über die räthſelhafte Umſtände ſeines Lebens verlautete, hatte Meiſter Eduard Durandin, Advokat beim Gerichtshofe des Seine⸗Depar⸗ tements, ausgeplaudert, welchem die Papiere und Doku⸗ mente des jungen Marquis anvertraut worden waren, für den Fall, daß der Herzog von Compans⸗Malllepré ſich geweigert hätte, den ihm vom Himmel geſandten Erben anzuerkennen. 1

Aber der Herzog hatte ihn mit größter Freundlich⸗

keit aufgenommen, ſo behauptete wenigſtens die Welt; eine Behauptung, die um ſo mehr Glauben fand, als der Herzog mit keinen Leibeserben geſegnet war.

Die vier oder füuf Jahre ſeit ſeinem Erſcheinen in den Salons verlebte der Marquis faſt ganz außerhalb Paris, entweder auf Reiſen oder in ländlicher Zurück⸗ gezogenheit. Aber je ſeltener man das Glück genoß, ihn zu ſehen, um ſo mehr vergötterte man ihn. Dieſe

faſt ununterbrochene Abweſenheit von Paris und nament⸗

lich der Schleier des Geheimniſſes, der ihn umgab, ob⸗