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Schon das klang zauberiſch. Wie viele Helden der komiſchen Oper konnten ſich deſſen rühmen?— und doch war es Nichts gegen den Roman ſeiner Jugend. 3
Wollt Ihr ein deutlich Bild von ihm, ſo denkt Euch einen jener hübſchen Pagen des Mittelalters, wie er ſeiner Herrin das Miſſale nachträgt, und ein zartes Geſicht, große tiefblaue Augen, lange ſchwarze Locken, ſchlanker Wuchs, ſo ſchön und anmuthig, wie ein ganzes Dutzend hübſcher Frauen zuſammengenommen, denkt Euch das und noch mehr und Ihr ſeht unſern Helden, wie er leibt und lebt.
Dieſer Gaſton war urplötzlich am Firmament der Pariſer Salonswelt aufgegangen. Niemand wußte von ſeiner Jugend, keine Mutter hatte ihn als vielverſpre⸗ chendes Kind den vornehmen„Onkeln und Tanten“ vorgeſtellt.
Wenn einige häßliche Araber, wüſte Wüſtenkinder, ganz Paris auf die Beine bringen konnten, wie erſt unſer Wilder....
Unſer Wilder, der ſchön und civiliſirt war, der große Güter und vorausſichtlich, als Erbe ſeines Onkels, des Herzogs von Compans⸗Maillepré, eine Rente von fünfmalhunderttauſend Franken hatte.
Unſer Wilder, der außerdem Marquis war, und was für Einer? Nicht in der Art des älteſten Sohnes des Herzogs von Pharſalus, der ſich alles Ernſtes Mar⸗
Pariſer Liebſch. II. 3 3


