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bepanzert.... Man denke ſich die Angſt des armen Mannes, welcher den Schlüſſel zu dieſem ſeltſamen Räth⸗ ſel überall ſuchte, nur nicht da, wo er wirklich ſteckte....
Alſo beide Gatten belauſchten ihre Ehehälften.
Und ihre Gattinnen? Beide merkten den Argwohn ihrer Männer. Die Vicomteſſe ward unruhig, denn ſie wußte ſich insgeheim ſchuldig, wenn nicht der That, doch den Gedanken nach. Aber Diana lachte der Qualen, die ſie verurſachte, und that nur um ſo heiterer, des ein⸗ gebildeten Ruhmes ihres fanatiſchen Heldenmuthes ſich ſchmeichelnd....
Es war gegen Mitternacht. Ein funkelnder Kranz von Damen ſchlang ſich längs der Wände der Säle hin, zwiſchen den beiden Reihen gingen andere Damen am Arm ihrer Kavaliere auf und ab. Dieß bunte Gemiſch reizender Frauengeſichter, die hinter den Elfenbeinſpitzen der Fächer bald muthwillig, bald zärtlich verliebt hervor⸗ lächelten, mit ihren ſeidenartig ſchillernden Haaren und flammenden Augen, welche den Glanz der Perlen und Diamanten verdunkelten, dieß Alles auf dem ſammtaen Hintergrunde der taghellen, blumen⸗ und ambraduftigen Säle, bezauberte die Sinne der Gäſte.
Endlich kamen auch Joſepin, der Hausarzt, ge⸗ waltig herausgeputzt, und Du Chesnel, der Diplomat, deſſen Kleider und Haltung vollkommen in dieſe elegante, frivole Welt paſſen. Er durchſchritt die Reihe der Säle ſo leicht und ungezwungen, als befinde er ſich im Wirthshauſe.
„Immer allein, mein Herr!“ rief Frau von Pont⸗ levau anmuthig lächelnd ihm zu, als er ſie begrüßte... „Wann hab' ich endlich das Vergnügen, die Frau Vi⸗
comteſſe zu ſehen?“
Du Chesnel antwortete mit einer ſtummen Verbeu⸗ gung, die aber beredt genug war. Dann trat er zu⸗ rück, um Joſepin Platz zu machen. Dieſer bückte ſich allerunterthänigſt, grinste, wurde roth, ſtoſterte, huſtete,


