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durchaus hinreichten, ihn jeder andern Verdienſte zu überheben. Aber Jeder hat ſeine ſchwache Seite.
Dieſe ſchwache Seite des Erben der Chapitaur, dieſe wunderliche Grille, geiſtreich zu ſcheinen, führte Linen Umſtand herbei, der, wie geringfügig er auf den erſten Anblick ſein mochte, dennoch auf das Schickſal der Hauptperſon unſerer Erzählung entſcheidend wirkte.
So gewiß hat auch das winzigſte Geſchöpfchen ſeine beſtimmte Rolle in dem großen Drama des Lebens!... Wie ſtände es jetzt mit Rom, wenn die kapitoliniſchen Gänſe nicht zu rechter Zeit geſchnattert hätten!......
Felix Chapitaux hatte ſeinen geringen Vorrath an Witz und Liebenswürdigkeit verſchoſſen; er wußte abſolut Nichts mehr zu ſagen. In Ermanglung eines Beſſern ſing er an, ſeine Reitkünſte auszukramen und als ge⸗ fälliges Bürſchchen, wofür er ſich hielt, mit ſeinem Pferde zu ſpielen. Während er das Pferd kurbettiren ließ, machte es plötzlich einen Seitenſprung, und warf Gaſton, welcher ſich glücklicherweiſe zufällig umſah, mit der Bruſt von hinten nieder. Gaſton blieb ohnmächtig auf dem Platze liegen.
Einige Schritte weiter brachte er das Pferd wieder zum Stehen. Chapitaur blickte um ſich und ſah Gaſton in ſeinem ohnmächtigen Zuſtande.
„Die verfluchten Blouſen die,“ ſchalt er,„nehmen ſich nie in Acht.“ 4
Damit ſprengte er zu den Freunden zurück, die ſeinen Reitkünſten bewundernd zugeſchaut hatten.
„Das Pack wird immer unerträglicher!“ rief J. B. S. T. Sanguin, deſſen Vater Anfangs Trödler ge⸗ weſen.“
„Dieß Geſindel lärmt und tobt, daß man ſein eigen Wort nicht hört!“ verſicherte Baron Prunot, der zur Zeit der Korporalſchaft des Herzogs von Pharſalus in einer Krambude das Licht der Welt begrüßt halte..... Dabei drehte er ſich den ſtattlichen Schnurrbart.
„Sie haben Recht, mein Herr!“ betheuerte Frau


