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und Baron Prunot. Sie alle gaben ſich die Ehre und das Vergnügen, Frau von St. Pharamond zu begleiten, die Perle der Loretten des Quartiers Breda; eine Lorette mit Hotel, Equipage und Wappenſchild, eine Lorette, ſo hoch erhaben über den gewöhnlichen Schlag der Loretten, wie ein Marſchall von Frankreich über einen Korporal; eine Lorette endlich, die, obgleich ſie wenigſtens Einen Fürſten in ihrem Schleppthau hatte, doch gern eine Morgenſtunde für bloße Chapitaur und Conſorten erübrigte.
Man verzeihe uns den kleinen Anachronismus mit dem Worte Lorette, das im Jahre 1833 noch eine Art von unbekannter Größe war.
Felix und ſeine erlauchten Freunde ritten ziemlich brave Thiere, aber tummelten ihre Roſſe höchſt ſchul⸗ widrig, bis auf den Baron Prunot, der es, Dank ſeiner ſtürmiſchen Jugend und der Protektion ſeines Onkels, des tapfern Herzogs von Pharſalus, bis zum Quartier⸗ meiſter in einem Dragoner⸗Regiment gebracht hatte. Aus dieſer kriegeriſchen Epoche ſeines Lebens datirte auch ſein höchſt anſehnlicher Schnurrbart.
Die vier Anderen thaten ihr Möglichſtes und be⸗ ſtrebten ſich, alle Künſtſtücke der Reitſchule, die ſie los hatten, mit dem gehörigen Aufwand von Ziererei zum Beſten zu geben.
Die Lorette war gegen jeden von den Fünfen gleich bezaubernd, wofür jeder der hoffnungsvollen Jünglinge ihr mit ſeinem ganzen Vorrath von Galanterie und Liebenswürdigkeit aufwartete.
Beſonders Felir Chapitaur, der gewaltige Anſprüche machte, für geiſtreich, witzig und muthig zu gelten. Hätte das Bürſchlein nur ein Bischen nachgedacht, ſo würde er bald gefunden haben, daß ſeine Verdienſte als Sohn eines der angeſehenſten Wechſelmäklers und als Neffe des eben ſo berühmten, als ehrenwerthen Hauptes der Firma Polype und Comp., welche den ganzen Pa⸗ riſer Kleinhandel gegen zwölf Procent mit Geld verſah,
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