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von St. Pharamond, die reizende Lorette, die Tochter eines ſchornſteinfegenden Savoyarden und einer Apfel⸗ öckerin.... Sie haben Recht, die Canaille iſt nicht mehr zum Aushalten..... 6
Chapitaur ſchwieg; er hatte ſich von ſei nem Schreck noch lange nicht erholt....
1 Inzwiſchen blieb Gaſton leblos im feuchten Graſe iegen.
Der eben erzählte Auftritt, der kaum vierzig Schritt von der Hauptchauſſee entfernt vor ſich ging, hatte keine andern Zeugen, als eines jener armen Weiber, die längs der Alleen Brod und Früchte verkaufen, und eine Herrſchaft, die von ihrer bedeckten Kaleſche aus Gaſton niederſtuͤrzen ſahen.
Der Wagen hielt und es zeigte ſich im Kutſchen⸗ ſchlag erſt ein ſchönes Frauenantlitz, dann faſt ein eben ſo ſchönes und ſanftes Herrengeſichtchen.
Der Herr winkte der Höckerin herbei.
„Gebt die Börſe dem Armen, gute Frau, und laßt ihn dafür pflegen..... Wir können uns nicht aufhalten, wenn er ſonſt was nöthig hat, ſoll er ſich nur an mich wenden; da iſt meine Charte nebſt Adreſſe..... 84
Der junge ſchöne Mann ſah ſich ängſtlich um und gewahrte am jenſeitigen Ende der Allee einen anderen Wagen, der große Eile zu haben ſchien.
c„Geſchwind zugefahren, Fritz!“ rief er dem Kut⸗ er zu.
Noch ein paar Sekunden und der Wagen mitſammt der ſchönen Herrſchaft war verſchwunden...
Wenige Minuten ſpäter kehrte Gaſton die Beſin⸗ nung wieder. Die ehrliche Frau händigte ihm Börſe und Adreſſe gewiſſenhaft ein.
Kaum hatte er die elegante Charte fluͤchtig ange⸗ ſehen, als er mit Einem Sprunge auf den Beinen war. „Wo iſt er?“ rief er.„Wo iſt er?“.
„Seine Adreſſe ſteht unten auf der Charte!“ be⸗ merkte die gute Alte.
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