Teil eines Werkes 
1.-3. Bdchn (1846)
Entstehung
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und der tödliche Schweiß aus allen Poren des Leibes hervordrang; dann war es der Schatten des Herzogs von Compans⸗Maillepré, welcher ihn mehr als alles Andere quälte und ängſtete. Aber immer hatte er den blutigen Gedanken niedergekämpft.

Doch ſeit geſtern war er ihm nicht aus dem Sinn gekommen.

Ja, ich will und muß ihn tödten, den Mörder und Räuber meiner Familie! rief er bei ſich..

Dazu kam, daß ihn die Furcht plagte, der Herzog ſei mit dem, was er bisher gethan, noch nicht zufrie⸗ den und wolle ihm an's Leben, um ſeinem Werke die Krone aufzuſetzen. Denn überall war ihm eine räth⸗ ſelhafte Perſon nachgeſchlichen, woraus er ſchloß, daß Jemand ihn ins Geheim überwache. Dieß konnte kein Anderer ſein als der Herzog oder Weſtern. Aber auf Einen warten, der ſieben Jahre ausgeblieben, ſchien im höchſten Grade thöricht. Es verſteht ſich von ſelbſt, daß Gaſton Nichts von dem in der Faſtnacht des Jahres 1826 Weſtern begangenen Morde wußte.... So gerie⸗ then ſeine Gedanken natürlich auf den Herzog, der eines neuen Verbrechens gegen ihn und ſeine Geſchwiſter ebenſo gut fähig war, wie des alten.

Jedenfalls lag ihm der Herzog nicht allein im Sinne. Es gährten und tobten die verſchiedenartigſten Em⸗ pfindungen durcheinander; bald haderte er mit dem Ge⸗ ſchicke, das ihm die glänzende Stellung die ihm von Geburt an gehörte, mißgünſtig entzogen hatte; bald zürnte er mit Weſtern, deſſen Ausbleiben ſie Alle ins Elend ſtürzte, bald ſchwur er dem Unbekannten Nache, der ſich ſeinen Titel und Namen anmaßte..........

Ein friſcher Luftzug weckte ihn plötzlich aus jenen halbwachen Seelenträumen, welche die Sinne des Ge⸗ ſichts und Gehörs in vollkommene Unthätigkeit wiegen. Als er aufſah, gewahrte er ſich unter dem Schirm⸗

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