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war er mechaniſch ſeinen Weg zur Werkſtatt, wo er arbeitete, weiter gegangen.
Aber je länger er ging, um ſo wirrer und ſtürmi⸗ ſcher wurden ſeine Gedanken. Nie vielleicht in ſeiner ganzen freudeleeren Jugend hatte er ſich ſo total ent⸗ muthigt, ſo nahe der Verzweiflung gefühlt, wie dieſen Morgen. Wohin er ſah, rückwärts oder vorwärts, überall Jammer und Elend. Gelang es ihm auch, das Auge gegen den Blick in die Zukunft zu verſchließen; was 5 Gegenwart oder Vergangenheit Tröſtliches ihm zu
ieten?... 4
Gaſton war ſchon im fünfzehnten Jahre leiblich wie geiſtig zum Mann entwickelt. Trotz des reinen ächt kindlichen Glückes, das er im Umgange mit der geliebten Schweſter gefunden, war männlicher Ernſt und jene ruhige Faſſung, die dem Unglück getroſt ins Auge ſieht, der Grundton ſeines Weſens. Dieß verhinderte nicht, daß er in einſamen, ſchwachen Stunden tiefe Be⸗ trübniß empfand und mit dem Schickſale rechtete, na⸗ mentlich aber in grimmigen Zorn wieder den einzigen Ur⸗ heber ſeines Familienunglücks ausbrach.
Dazu kam, daß er ſeit dem letzten Tage, um zwei furchtbare Erfahrungen reicher geworden war.
Zum erſten Male in ſeinem Leben hatte er aus dem Becher des Glückes dieſer Welt genippt. Aber
pfangen ward, der unter den Familientraditionen der Hörigkeit und des erbeigenthümlichen Selaventhums auf⸗
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