Teil eines Werkes 
1.-3. Bdchn (1846)
Entstehung
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Arbeit wollen ſie von Euch und nicht den leeren Dunſt Eurer ſelbſtſüchtigen Reden! Glaubt mir, ſtatt durch ſolche wahnſinnige Philippiken ihre Qualen zu lindern, erhöhet Ihr ſie!

Iſt es nicht ein Jammer und Elend! Die Einen predigen dieſen Menſchen, die vor Hunger verſchmachten, von der ſättigenden Kraft des agrariſchen Geſetzes. Die Andern beweiſen mit mathematiſcher Evidenz, daß ſie nicht einen Tag länger leben können. Ein Dritter kleidet ſeine überſpannten Ideen in eine dichteriſche Form, die faſt ans Geniale ſtreift, und überzeugt Jeden, daß er ein Don Juan ſei, welcher Marquiſinnen zur Liebe zwinge.

Dieſe Leute ſind nicht durch die Ausſchweifungen im Denken verzärtelt, wie Ihr es ſeid. Sie nehmen Eure poetiſchen Fictionen für Wahrheit. Sie glauben Euch, die Ihr im Wachen träumt. Wüßtet Ihr nur, wie viel Unheil Ihr anrichtet!

Das Leſen Eurer Schriften hat ihnen den Kopf verrückt. Sie arbeiten nicht mehr, ſie legen die Hände in den Schooß; ſie träumen, machen ſchlechte Verſe und ſuchen gierig nach den verſprochenen Marquiſinnen oder Gräfinnen, die vor ihnen auf den Knieen ſchmachten....

Es ſind arme, unrettbar verlorene Leute, und Ihr ſeid ihre Mörder... Mit Einem Federſtrich habt Ihr ſie getödtet! 3 Kurz, es ſind Typen!.....

Von den fünf jungen Mädchen, die ins Atelier desſ 1 Madame Sorel ſtürzten, trugen Vier Kleider aus ver⸗

ſchoſſener Indienne, aber nach der neueſten Mode zuge⸗ ſchnitten, Hüte aus grobem Zeug, aber von eleganteſter Form, und niedliche Halbſtiefel in weiten Ueberſchuhen. Die Fünfte erſchien im Häubchen, ähnlich wie