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ſtaate. Der ſchöne Marquis führte die Vicomteſſe, mit der er lächelnd flüſterte.
Sein Ellbogen berührte leiſe Gaſtons Schulter. Während ſich der Marquis entſchuldigte, ruhte ſein Blick eine Sekunde lang auf dem bleichen Antlitze des letzten der Mailleprés.
Seltſam! Dieß Autlitz verlor plötzlich ſeinen Ernſt und verklärte ſich zu dem ſanften, freundlichen Ausdruck weiblicher Züge...... 4
Gott weiß woher, aber Gaſton vermuthete in Herrn von Baulnes den Räuber ſeiner Titel und ſah ihn finſter an...... 4
Zuletzt ſtieg auch er mit der armen Sancta, die ihn traurig betrachtete und doch nicht wagte, nach der Urſache ſeines Kummers zu fragen, die Treppe hinab.
Unter dem Periſtyl der Oper ſtand Romeo, bis über's Kinn zugeknöpft, als warte er auf wen. Sobald ihn Sancta erblickte, wurde ſie über und über roth, doch ſah ſie nicht allzu ſchnell weg, und erſt nachdem ſie ihm holdſelig zugelächelt hatte.
Nomeo freute ſich wie ein Kind.
Er ſchlich dem Geſchwiſterpaar nach, zugleich mit Herrn Burot, der ſeine Pfeife aus der Taſche gezogen hatte und ſie ſtopfte.
Eben als Sancta und Gaſton in einen der vor dem Theater haltenden Fiaeres ſteigen wollten, trat Burot, die Pfeife im Munde und einen Fidibus in der Hand, an den Wagen heran.
Zwei Schritte von ihm ab, auf dem Trottoir, ſtand Romeo und ſpielte mit einem niedlichen, geſchmei⸗ digen Rohrſtock.
„Schwager, erlaubt, daß ich meine Pfeife anzünde,“ bat Burot den Kutſcher, welcher Gaſton und Sancta heimfahren ſollte. 4
„Nur zu!“ rief der Kutſcher.„Wohin belieben die Herrſchaft?“


