Teil eines Werkes 
1.-3. Bdchn (1846)
Entstehung
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Nachdem unſer junger Mann noch eine Weile ſich ruhig verhalten, kam er ſchnell aus dem Verſteck her⸗ vor und flog dem Herzog nach. 5

Er holte ihn ein, als er eben die große Treppe erſtiegen hatte. 8

Ich heiße Romeo, mein Herr, redete er den Herzog an, den Hut in der Hand.Ich habe als Ka⸗ pitän in einem Reiterregiment in Afrika gedient und darauf den Dienſt verlaſſen, um meinen Oberſt, der mich gröblich inſultirt, fordern zu können.

Darf ich fragen, mein Herr, unterbrach ihn der Herzog vornehm höflich,wie ich zu der Ehre dieſen ebenſo unerwarteten, als ſchmeichelhaften Mittheilungen komme? 3

Der Oberſt hatte drei Söhne, fuhr Romeo trocken fort,drei hübſche, brave, wackere Söhne, die ihren Vater pflichtſchuldigſt vertheidigten. Ich mußte mit ihnen den Anfang machen.

Aber, mein Herr!

Dann kam die Reihe an den Oberſt... Jetzt bin ich Bildhauer und wohne in der Straße Saint⸗Louis, im Marais, Nro.... 4 3

Mir liegt an der Nummer Nichts, mein Herr, rief der Herzog und wollte fortgehen. Aber Romeo hielt ihn am Knopfe des Ueberrockes zurück.

Nummero 26, ſagte er ganz leiſe.Ich bemerke Ihnen dieſe Kleinigkeit, damit Sie mich zu finden wiſſen, wenn es Sie je gelüſten ſollte, mich aufzuſuchen.

Die Skulpturen meines Hotels ſind in beſtem Zuſtande, mein Herr, begann der Herzog, feſt über⸗ zeugt, mit einem Narren zu ſchaffen zu haben.

Es handelt ſich nicht von Ihrem Hotel, ſagte Romeo, ſich verneigend,ſondern von Ihnen ſelbſt.

Ich habe nicht die Abſicht, mich in Marmor hauen zu laſſen, mein Herr.

Nomeo verneigte ſich nochmals. Dann zog er den