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„neben einem hübſchen Burſchen, der ihr gleicht, wie ein Ei dem andern, und ihr Bruder ſein muß.“
In dem nämlichen Augenblicke ging der junge Mann aus dem Orcheſter an den Beiden vorüber nud hörte dieſe Worte.
„So, ſo“ dachte er.... Er ließ ſie einige Schritte voraus gehen und ſchlich ihnen dann auf den Hof nach.
8. Der Kohrſtock.
Der kleine Hof zwiſchen den Gebänden der K. Muſik⸗ akademie und den Galerien der Oper war damals noch finſterer und hauptſächlich noch kothiger, als er heute iſt.
Man kann ihn als den beſcheidenen Square dieſes glänzenden und volkreichen Stadttheiles anſehen, der von den Boulevard und den Straßen Grange⸗Bateliere, Lepelletier und Pinon begränzt wird.
Scheint doch als könne jeder Palaſt oder jedes größere Gebäude nur im kothigen Grunde gedeihen. Die Oper, welche die Könige freilich nur aufnimmt, um ihnen eine wohlthätige Zwerchfallerſchütterung zu ge⸗ währen, hat dieß feuchte Loch, während die Tutllerien auf eine Pfütze hinausſehen, vor welcher der Beſen des Herkules erſchrocken wäre. 8.
Früher, erzählt man ſich, ſtellten die gnädigen Herrn ihren Vaſallen eine Art Empfangſcheine über die geleiſte⸗ ten, pflichtſchuldigen Huldigungen. Jetzt bedarf es ſolcher mittelalterlicher Formalitäten nicht mehr. Wer heutzu⸗ tage durch einen Beſuch in der königlichen Wohnung dem Königthum gehuldigt hat, der wieß, ſtatt jedes ſchriftlichen Certiſicates, die Dreckſpritzen von den Ferſen bis zur Schulter vor. Es iſt beinahe ſchon zum Sprich⸗


