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fallen, ſo nahm er Sancta an Arm und zog ſie unge⸗
ſtüm hinaus.
Der junge Mann aus dem Orcheſter folgte dem Geſchwiſterpaar. Als der Herzog ſie hinausgehen ſah, entfernte er ſich unter irgend einer trivialen Entſchuldi⸗ gung. Nicht ſobald hatte er den Rücken gewendet, als der Logenſchirm gewaltſam zugeworfen ward. Mochte es ein geheimes Zeichen ſein oder nicht, genug, Leon Du Chesnel ſah ſich pfeilgeſchwind um. Auf einen gebiete⸗ riſchen Wink der Frau von Compans verließ er die Prosceniumsloge der Frau von Verin und ſaß einige Sekunden ſpäter neben der Herzogin im ſtattlichen Lehn⸗ ſeſſel des Herzogs....
Während der junge Mann aus dem Orcheſter dem
Theater Enfantin gegenüber ſeine Cigarre anzündete,
hatte der Herzog, von oben bis unten zugeknöpft, links und rechts auf dem Hofe ſich umgeſehen und dann in das Kaffee der Oper ſich begeben. Gleich darauf kam er wieder zum Vorſchein, gefolgt von einer verdächtig ausſehenden Perſon in Hemdsärmeln, welche ein bis über die Hälfte ſeiner Länge dick bekreidetes Billardqueue in der Hand trug.
„Hat es ſolche Eile?“ fragte der Menſch in ziem⸗ lich kordialem Tone den Herzog.
„Auf der Stelle!“ antwortete der Herzog.
„So muß ich meine Parthie verkaufen!“ rief Herr Burot und eilte ins Billardzimmer zurück.
Herr Burot war in der Poule, die eben geſpielt wurde, noch Jungfer. Es hielt daher nicht ſchwer, einen Käufer zu finden. Nachdem er ſich in ſeinen ſemi⸗fas⸗ hionablen Frack geworfen und mit dem Gelde, dem Ertrage der verkauften Parthie, geklimpert hatte, eilte er zum Herzoge hinaus, der vor der Thüre des Billardſales wartete
„Wo ſitzt ſie?“ fragte Herr Burot, der beim Herzoge den ſtolzen Titel eines Sekretärs führte.
„Auf der erſten Galerie,“ antwortete der Herzog....


