Teil eines Werkes 
1.-3. Bdchn (1846)
Entstehung
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aus der Taſche und legte ſie vor's Geſicht. Bald darauf traten ſie in einen jener raumloſen, feuchten, finſtern, ſchmutzigen, krummen Gänge ein, die in die neue Straße Des⸗Bons⸗Enfants münden..

Ueber der Thüre dieſes Einganges war ein kleines Transparent angebracht mit den Worten:

Hotel zum Wilden Mann, menblirt.

Nachtquartiere zu vermiethen.

4.. Die ſieben Todſünden.

Die Geſchichte des Wachsthums, der Größe und des

Verfalles des Palais⸗Royal gibt uns eine traurige Lehre, nämlich die, daß Laſter und Schande ein Boden ſind, worin der Handel beſonders gut gedeiht.

Es mag parador klingen und Niemand ließe ſich freudiger vom Gegentheil überzeugen, als wir. Aber die Thatſachen ſprechen für uns. Man muß entweder abſichtlich die Augen verſchließen, oder ſich in ihre un⸗ beugſame Logik ergeben, wohin ſie auch führe.

Höchſtens könnte man ſagen, das Palais⸗Royal mache eine Ausnahme von der Regel; es ſei ein ver⸗ fluchter Ort, welcher der Ehrloſigkeit eine gaſtfreie Auf⸗ nahme gewährt; ein Neſt, welches das Laſter wärmt

und hält; ein Bazar, der nicht gedeihen kann, ohne daß

Tauſende durch Ausſchweifungen aller Art zu Grunde gehen.

Vor und während dem Kaiſerreich, auch noch unter

der Reſtauration, war die eigentliche Blüthezeit des

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Palais⸗Royal. In unbegreiflich kurzer Zeit konnte man hier gewaltige Schätze anſammeln. Es war ein mer⸗

kantiles Paradies, wo aus dem Himmel Merkur's Tag