Teil eines Werkes 
1.-3. Bdchn (1846)
Entstehung
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Ein furchtbares Scharmützel entſtand. Die eine der zur maskirten Gruppe gehörigen Damen war als Auſternhändlerin verkleidet und trug ſtatt des üblichen ſchartigen Meſſers einen reizenden Dolch mit künſtlich gearbeitetem Handgriffe..

Es war die Gefährtin des Bären, die Bärin.

Während des wilden Gefechtes traf die Bruſt des Bären einer jener derben, gewichtigen Fauſtſchläge, die man in Boſton faſt eben ſo gut und geſchickt beizu⸗ bringen weiß, wie an den Ufern der Themſe. Außer ſich vor Wuth, riß der Bär der Auſternhändlerin den Dolch aus der Hand und ſtieß damit nach Weſtern. Dieſer taumelte zurück.

Eine eiſerne Hand, welche die Richtung des Stoßes abgelenkt hatte, packte die Tatze des Bären und ent⸗ wandte ihm das Meſſer. Es war keine andere, als die

Carmen's.

„Kommt!“ flüſterte ſie dem Amerikaner in's Ohr.

.„Ich will es!“

Er ſah ſie an, und ſein Zorn war verflogen.

Carmen zog ihn eiligſt mit ſich fort. Sie ver⸗ ſchwanden an der Krümmung der Treppe.

Ein langes Siegesgeſchrei folgte ihnen nach.

„Mein Krug, von ſich'rer Hand geſchwungen,

Iſt irgendwo ihm in das Fleiſch gedrungen...“ deklamirte der Truthahn in komiſchem Pathos... „Denn da iſt Blut!“

„Blut! Blut!...“ krächzte die Eule...„So ſind wir gerächt!“

„Te Deum laudamus!“ ſchloß Joſepin....„Jetzt

laßt uns Kaffee ſchlürfen!“

Der Bär ſtand noch immer mit erhobener Rechte da und ſtierte auf die Blutſpuren am Boden hin. Er ſchien ſich jetzt dunkel des ganzen Vorfalles zu erinnern.

Carmen ſtützte den blutenden, betäubten Amerikaner und führte ihn durch die Straße Beaujolais in die Straße Valois. Hier angekommen, zog ſie eine Maske