Teil eines Werkes 
1.-3. Bdchn (1846)
Entstehung
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„Seht mir den Calicot an!“ gluckte der Truthahn.

„Und ſeine Eroberung, die ſchöne Donna!“ girrte

die Melone.„Meiner Seel','s iſt Carmen, die ſchmucke Andaluſierin, die im Koth auf dem Boulevard du Temple den Fandango tanzt.“„

3„Macht ihm den Garaus!“ krächzte ſchaurig die

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Carmen gerieth in ſichtliche Unruhe. Sie biß ihre Lippen krampfhaft zuſammen, runzelte die Stirn und blickte kühn und verwegen um ſich.

„Man will Sie angreifen,“ flüſterte Sie Weſtern in's Ohr..„Brechen wir durch; ich folge Ihnen.... Sie ſind ja ſtark und die 3 betrunken....“.

Weſtern hatte keine Sylbe von dem Gebrüll der Masken verſtanden. Doch merkte er ihr kriegeriſches Vorhaben an ihrer drohenden Stirne und Geberde. Ueberdieß war auch ihm der Branntwein zu Kopfe ge⸗ ſtiegen. So ſtürzte er ſich mit geballten Fäuſten todes⸗ muthig auf ſeine Widerſacher los.

Ein Puff und die Melone wälzte ſich auf der Erde. Eikt anderer und der Truthahn purzelte über die Melone. Ein dritter und die Eule rollte über Melone und Truthahn weg. Die Breſche war geſchoſſen.

„Joſepin, zur Hülfe!“ donnerte die Schleihe in's Sprachrohr.„Teller, Gläſer, Flaſchen her! Schlagt ihn todt, den Goddam!“

Weſtern ging eben am letzten Tiſche vorbei, als eine Karaffe an ſeinem Ohr vorüberſauste und an der Mauer in tauſend Scherben zerſplitterte. Ein Bierglas traf ihn gleichzeitig in's Genick.

Er wendete ſich um: eine Bouteille flog ihm an die Stirn.

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ſten beſten Kruge und ſtürzte ſich nochmals auf ſeine Gegner los.