Teil eines Werkes 
1.-3. Bdchn (1846)
Entstehung
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alle zugleich unter ſeinen Schlägen wirbelten, mit lau⸗ tem Gekrach zerreißen. Als aber auch dieß wahrhaft übermenſchliche Getöſe, vor dem die Fenſterſcheiben er⸗

klirrten, Nichts helfen wollte, wurde es immer ſchwächer,

bis es ganz erſtarb.

Der Greis bückte das Haupt und ließ ermattet die Arme an beiden Seiten niederhängen.

Nach einigen Sekunden vollkommener Bewegungs⸗ loſigkeit, ſtand er langſam auf und nahm eine erkünſtelt gebieteriſche Stellung an.

Ich hörte die Stimme eines Yankee, ſagte er in harten Gutturallauten und gebot mit ausgeſtreck⸗ tem Arme Stillſchweigen..... Wo iſt der Yankee? d Ich will ihm erzählen, was ich für ſein Volk gethan

habe.... 2 Still, ſtill! riefen einige Stammgäſte...Der

Großhäuptling will uns die irokeſiſche Geſchichte von

Lafayette und ſeinem Schimmel erzählen... Inzwiſchen trippelte die ſingende Truppe nach dem Takte der obgenannten Arie die Kellerſtiege herab. We⸗ ſtern hatte ſich dem Indianer zugewandt und betrachtete ihn neugierig. Wir reisten aus dem großen Lande der Blaß⸗

geſichter, fuhr er in ſeinem ſeltſamen Rezitativ, ſelt⸗ ſam accentuirend, fort....auf Böten, die Städte

ſchienen... wir waren viele Tauſende von jungen Leu⸗ ten.... und ich war ein Häuptling unter ihnen.... Das geſchah vor vielen Wintern!... Mein Blut war damals weiß... Sagt das nicht wieder, ja nicht; denn

die Rothhäute nennen mich ſonſt nicht mehr ihren Vater

.... Aber ſie lügen!... Der große Geiſt ſelbſt kann es nicht machen, daß ein Irokeſe anderswo geboren wird, als am Ufer der Seen...... 4

In dem nämlichen Augenblick erbebte der Keller von donnerndem Applaus und Gelächter, worunter die 3 Stimme des Greiſes verhallte. Dieſer ſank müde und

erſchlafft auf ſeinen Sitz nieder.