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losbrach und in die Säle hinabdrang, daß Einem Hören und Sehen verging.
Die Geſpräche hörten auf, das Orcheſter ver⸗ ſtummte und der Wilde ſah verblüfft um ſich.
„Ho, ho! Wirthſchaft heraus! Ho, ho!“ brüllte eine Stimme draußen.
„Hier, Heda!“ antwortete ein Spaßvogel.
„Wirthſchaft, heraus! Kellner, heraus! Ho, ho!“
Der Mann am Schenktiſche warf die Serviette über den Arm und ſtürzte hinaus.
„Was wünſchen Sie, mein Herr?“ fragte er.
„Iſt Platz da für einen Melone?“ donnerte die Stimme.
„Für einen Melon? Einen Melon?“
„Ja, Wilder! Für eine Melone und für eine
chen in ein lautes Gelächter aus.
„Antwort, wenn's beliebt! Antwort!“ brüllte die Stimme.„Auch ein Truthahn wartet.“
„Geht Eurer Wege, oder macht beſſere Witze!“ rief der erzürnte Schenkwirth.
„Ein Truthahn, ein Bär und eine Schleihe bitten um Einlaß!“
„Nebſt ihren Weibern, Wilder!“
Der ganze Keller applaudirte und ſchrie Bravo.
Man hörte, wie eine ziemlich zahlreiche Truppe die Staffeln der Kellertreppe herabtrappte, aber methodiſch, nach dem Takte, und den damals ſehr beliebten Dudel⸗ kaſtenhauer:„Paris um fünf Uhr Abends“, aus Leibeskräften intonirend.
Dieſer ungewöhnliche Lärm ſchien auf den Wilden einen gewaltigen Eindruck zu machen. Er rührte An⸗ fangs ſeine Trommeln mit noch größerer Geſchwindigkeit, daß es ſchien, als müßten die Felle der Trommeln, die


