Teil eines Werkes 
1.-3. Bdchn (1846)
Entstehung
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Um ſo beſſer! rief er, ſeiner Gefühle nicht län⸗ ger mächtig.Ich bin reich. Mein ganzes Vermögen....

Ihr Vermögen iſt weit von hier!... unter⸗ brach ihn Carmen.

Da, da iſt's.... in der NRocktaſche hier! rief

Weſtern lebhaft, auf die linke Bruſt klopfend.

Langſam hob ſie den Blick unter den langen Wim⸗ pern hervor; aber welch ein Blick?

Nach einer kurzen Pauſe winkte ſie dem Kellner, der eiligſt herankam.

Das Kabinet! flüſterte ſie ihm zu.

Beſetzt! antwortete der Kellner.

Carmen ſah ihn ärgerlich an und fragte dann in demſelben flüſternden Tone:

Kein anderes Zimmer 2...

Der Keller iſt kein Hotel! entgegnete der Burſche.

Carmen ſtampfte mit dem Fuße auf den Boden. Auf dieſe Zeichen des Unwillens von Seite ſeiner Schö⸗ nen gerieth der Amerikaner, der von dem Inhalt des kurzen Geſpräches Nichts gehört und verſtanden hatte, in außerſte Wuth. 7

Er drohte dem Kellner mit geballter Fauſt und wandte ſich an das junge Weib mit der Frage:

Iſt, was man Ihnen abſchlägt, um Gold feil?

Nicht hier! antwortete Carmen, die inzwiſchen ihre lächelnde Miene wiedergefunden.Was ich ſuchte, iſt nicht da.

Wo finden wir es? fragte Weſtern, aufſpringend.

Auch Carmen ſtand auf und legte ihren Arm in den ſeinigen.

Wir wollen es ſuchen... zuſammen, erwiederte

ſie mild.

Weſtern warf die Zeche auf den Tiſch und ging mit Carmen auf die Thüre zu.

Kaum hatten ſie einige Schritte in dieſer Richtung gethan, als ein wahrer Höllenlärm oben an der Treppe

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